Rund um die Antenne

we love it on the air




Quelle: HB9ACC’s, Max Rüegger’s, Sammlung „Rund um die Antenne“

Wer lernen will eine Antenne selbst zu entwickeln und zu bauen ist hier genau richtig!

Alles rund um die Antenne: Ein umfassender Leitfaden für Funkamateure und SWLs

Die Antenne ist ein zentrales Element jeder Funkstation. Sie ist verantwortlich für die Abstrahlung und den Empfang von Funkwellen. Die Wahl der richtigen Antenne und deren korrekte Installation sind daher entscheidend für die Reichweite, die Signalqualität und die Zuverlässigkeit der Funkverbindung.

Inhalt:

1. Grundlagen der Antennentechnik:

  • Strahlungsarten: Dipolstrahlung, Richtstrahlung, Rundstrahlung
  • Antennenparameter: SWR, Antennengewinn, Antennenhöhe, Impedanz
  • Antennenarten: Dipolantenne, Groundplane-Antenne, Yagi-Uda-Antenne, Richtantenne, Rundstrahlantenne
  • Zubehör: Balun, Koaxialkabel, Antennenanpassgerät

2. Antennenbau:

  • Selbstbau von Antennen: Anleitungen und Tipps für verschiedene Antennenarten
  • Materialien und Werkzeuge: Aluminiumrohre, Kupferdraht, Lötwerkzeug
  • Sicherheit beim Antennenbau: Vermeidung von Unfällen durch Stromschlag

3. Auswahl und Installation der Antenne:

  • Wahl der richtigen Antenne: Berücksichtigung von Frequenzband, gewünschter Reichweite und Umgebungsbedingungen
  • Installation der Antenne: Auswahl des richtigen Standorts und Montage der Antenne
  • Ausrichtung der Antenne: Optimierung der Signalrichtung

4. Tipps und Tricks für den Amateurfunk und SWL:

  • Verbesserung der Empfangsqualität: Einsatz von rauscharmen Vorverstärkern und Antennenfiltern
  • Erhöhung der Reichweite: Nutzung von Richtantennen und Antennen mit hohem Gewinn
  • DX-Verbindungen: Teilnahme an internationalen Funkwettbewerben

5. Prüfungsvorbereitung für das Amateurfunkexamen:

  • Lernmaterial: Bücher, Online-Kurse und Prüfungsvorbereitungskurse
  • Prüfungsinhalte: Theorie und Praxis der Antennentechnik
  • Tipps für die Prüfung: Bestehen der Prüfung mit Bravour

Fazit:

Die Antenne ist ein komplexes Thema, aber mit dem richtigen Wissen und den richtigen Werkzeugen kann jeder Funkamateur und SWL die optimale Antenne für seine Bedürfnisse auswählen und installieren. Dieser umfassende Leitfaden bietet alle wichtigen Informationen rund um die Antenne und hilft Ihnen, Ihre Funkverbindungen zu verbessern.

Weitere Informationen:

Eine ausführliche Sammlung an Dokumentationen von Walter DL3LH findet ihr weiter unten!

Rund um die Antenne von HB9ACC

HB9ACC’s, Max Rüegger’s, Sammlung „Rund um die Antenne“ bietet praxisorientierte Antennenkunde für Funkamateure. Da das Wiederfinden solcher Anleitung nach einiger Zeit immer wieder Probleme bietet, habe ich die sieben Bände heruntergeladen (Quelle: http://www.mods-ham.com/) und biete sie hier auch gesammelt zum Download an.

HB9ACC schreibt auf der Titelseite: „Allen Freunden des Selbstbaus gewidmet„.
Von HB9ACC gibt es das „rote Antennenbuch“ das im Verlag in dem auch die Monatszeitschrift „Funkamateur“ erscheint, publiziert wurde.

Ich weiße ausdrücklich darauf hin, dass ich nicht Autor dieser Dokumente bin!

Es gibt gibt 7 Teildokumente die man bequem online lesen kann. Vieles davon findet man Im Rothammel und anderen Publikationen, hier aus der Praxis neu präsentiert:

Teil 1: Allgemeines, Materialkunde, Zubehör
Teil 2: Speisekabel, SWR
Teil 3: Antennenkoppler, SWR-Meter, Messgeräte, Baluns
Teil 4: Antennen Theorie, Antennensimulation
Teil 5: Dipole, Windom-Antenne, Trap-Antenne, Langdraht-Antenne
Teil 6: Ganzwellendipol, L-Antenne, Sloper, Schleifenantenne, Vertikalantenne
Teil 7: Spannungsgespeiste Antenne, verkürzte Antenne, Sonderformen

Videos

Amateurfunk Basics - wie benutzt man einen Antennentuner Matchbox

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wie benutzt man einen Antennentuner / Matchbox
Amateurfunk Basics - Antennengewinn Amateurfunk HowTo

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Antennengewinn HowTo
Amateurfunk Basics - Antennendiagramm einfach erklärt

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Antennendiagram einfach erklärt
Amateurfunk Basics - SWR Stehwellenverhältnis - Was ist das?

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Stehwellenverhältnis / SWR

weitere Infos:

tolle Informationen rund um das Thema von DL3LH findet ihr hier:

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Walter Schau, DL3LH vom 10.02.2024, 12:21 Uhr.

Walter hat sich ausgiebig mit Antennentechnik beschäftigt und hält dafür zahlreiche Publikationen bereit welche du hier findest. Auch andere Themen welche von DL3LH behandelt wurden findest du hier zum Download.

DL3LH: Funkamateur mit Expertise und Engagement

Dr. Walter Schau, DL3LH, ist ein Funkamateur mit langjähriger Erfahrung und großem Engagement. Er ist seit über 40 Jahren aktiv im Amateurfunk und hat sich in dieser Zeit einen hervorragenden Ruf in der Funkgemeinschaft erworben.

DL3LH ist ein Experte für Amateurfunkantennen. Er hat zahlreiche Artikel und Bücher zu diesem Thema veröffentlicht und ist ein gefragter Referent auf Amateurfunktagen und -vorträgen.

DL3LH ist aktives Mitglied in mehreren Amateurfunkverbänden. Er war unter anderem Vorsitzender des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) Ortsverbandes Dok Q02. St- Ingbert.

DL3LH ist ein leidenschaftlicher Funkamateur, der sich mit seinen vielfältigen Aktivitäten für den Amateurfunk einsetzt. Er ist ein Vorbild für Funkamateure aller Altersgruppen und ein wichtiger Botschafter für den Amateurfunk in der Öffentlichkeit.

Hier mal die Themen, welche Ihr auf der Seite findet:

LFD. Preview Datei Size Count
11 zu 4 nach Guanella1 zu 4 nach Guanella.pdf678 KB57
21 zu 9 Übertrager  Teil 31 zu 9 Übertrager Teil 3.pdf1343 KB71
3160 m mit einfachen Mitteln160 m mit einfachen Mitteln.pdf1822 KB43
4Alu im AntennenbauAlu im Antennenbau.pdf170 KB49
5AnodendrosselAnodendrossel.pdf1119 KB30
6Anodenverlustleistung vs Nutzleistung bei RöhrenAnodenverlustleistung vs Nutzleistung bei Röhren.pdf630 KB47
7Anpassung, Wirkungsgrad & CoAnpassung, Wirkungsgrad & Co.pdf168 KB28
8Anpassung mit Stichleitungen - StubsAnpassung mit Stichleitungen - Stubs.pdf135 KB57
9Antennen Messtechnik Erfassung der Verluste unter realen BedingungenAntennen Messtechnik Erfassung der Verluste unter realen Bedingungen.pdf152 KB28
10Antennen Messtechnik GrundlagenAntennen Messtechnik Grundlagen.pdf449 KB30
11Antennen Messtechnik I Ermittlung der Verluste mit einem StehwellenmessgerätAntennen Messtechnik I Ermittlung der Verluste mit einem Stehwellenmessgerät.pdf1169 KB63
12Antennen Messtechnik IIAntennen Messtechnik II.pdf182 KB32
13Antennen Messtechnik IIIAntennen Messtechnik III.pdf110 KB31
14Antennen Messtechnik IVAntennen Messtechnik IV.pdf2572 KB33
15Antennen Messtechnik VAntennen Messtechnik V.pdf576 KB34
16Antennen Messtechnik VIAntennen Messtechnik VI.pdf310 KB31
17Antennen Tuning für KW IAntennen Tuning für KW I.pdf565 KB63
18Antennen Tuning für KW IIAntennen Tuning für KW II.pdf952 KB56
19Antennen Tuning für KW IIIAntennen Tuning für KW III.pdf325 KB51
20Antennen Tuning für KW IVAntennen Tuning für KW IV.pdf488 KB47
21Antennen Tuning für KW VAntennen Tuning für KW V.pdf577 KB56
22Antennen Tuning für KW VIAntennen Tuning für KW VI.pdf129 KB46
23Antennen Tuning für KW VIIAntennen Tuning für KW VII.pdf133 KB48
24Balune direkt am SenderausgangBalune direkt am Senderausgang.pdf810 KB30
25Balune für Kurzwellen Teil 1Balune für Kurzwellen Teil 1.pdf432 KB54
26Balune für Kurzwellen Teil 2Balune für Kurzwellen Teil 2.pdf201 KB68
27Balun für Kurzwellen Teil 1Balun für Kurzwellen Teil 1.pdf668 KB52
28Berechnung der Verluste eines BalunBerechnung der Verluste eines Balun.pdf293 KB50
29Berechnung einer liegenden Schleife für KurzwellenBerechnung einer liegenden Schleife für Kurzwellen.pdf278 KB53
30Bestimmung der AntennenimpedanzBestimmung der Antennenimpedanz.pdf1366 KB79
31Blitzschutz für AmateureBlitzschutz für Amateure.pdf3342 KB88
32BreitbandkompensationBreitbandkompensation.pdf640 KB26
33CC-Match im KW BereichCC-Match im KW Bereich.pdf577 KB29
34CLC-NetzwerkCLC-Netzwerk.pdf394 KB32
35das T- Anpassnetzwerk im Amateurfunk das T- Anpassnetzwerk im Amateurfunk .pdf22 KB30
36Delta Loop 20mDelta Loop 20m.pdf128 KB32
37Der  HF-Luft - Transformator unter der LupeDer HF-Luft - Transformator unter der Lupe.pdf1303 KB27
38Der KondensatorDer Kondensator.pdf878 KB31
39Der optimale WellenwiderstandDer optimale Wellenwiderstand.pdf664 KB34
40Der Transformator und die Tücke mit dem ErsatzbildDer Transformator und die Tücke mit dem Ersatzbild.pdf1232 KB53
41Der Transformator und die Tücke mit dem Ersatzbild bei der Simulation mit RFsimDer Transformator und die Tücke mit dem Ersatzbild bei der Simulation mit RFsim.pdf1271 KB46
42Der Wellenwiderstand verlustbehafteter LeitungenDer Wellenwiderstand verlustbehafteter Leitungen.pdf186 KB28
43Die Antenne macht die MusikDie Antenne macht die Musik.pdf3756 KB34
44Die Tetrode im Senderverstärker.docDie Tetrode im Senderverstärker.doc.pdf461 KB49
45Die Zweidrahtleitung als WellenleiterDie Zweidrahtleitung als Wellenleiter.pdf2840 KB31
46Die Zweidrahtleitung in der PraxisDie Zweidrahtleitung in der Praxis.pdf511 KB32
47Dimensionierung von DrahtantennenDimensionierung von Drahtantennen.pdf374 KB30
48Drehkondensatoren unter der LupeDrehkondensatoren unter der Lupe.pdf1759 KB26
49Duale Netzwerke zur Anpassung im KW BereichDuale Netzwerke zur Anpassung im KW Bereich.pdf253 KB26
50Dämpfungsglieder unter der LupeDämpfungsglieder unter der Lupe.pdf1733 KB46
51Endgespeiste Antenne für 80 bis 10 mEndgespeiste Antenne für 80 bis 10 m.pdf302 KB66
52Entdeckung der Phase - RichtantennenEntdeckung der Phase - Richtantennen.pdf362 KB28
53Fraktale AntennenFraktale Antennen.pdf112 KB28
54Gekoppelte Kreise und SpulenGekoppelte Kreise und Spulen.pdf509 KB29
55Gleichstrom und Co.Gleichstrom und Co..pdf5985 KB29
56Guanella ÜbertragerGuanella Übertrager.pdf677 KB47
57Güte von SpulenGüte von Spulen.pdf295 KB50
58Güte von Spulen II, Beitrag WalterGüte von Spulen II, Beitrag Walter.pdf184 KB46
59HauteffektHauteffekt.pdf51 KB43
60Hochspannungstrafo 2Hochspannungstrafo 2.pdf561 KB30
61Impedanzbereich LC, CL FilterImpedanzbereich LC, CL Filter.pdf163 KB27
62Induktivitäten I. Luftspulen in der tägl. PraxisInduktivitäten I. Luftspulen in der tägl. Praxis.pdf750 KB46
63Kapazitive HüteKapazitive Hüte.pdf153 KB66
64Kurze Antennen im 160 m Band und deren AnpassungKurze Antennen im 160 m Band und deren Anpassung.pdf133 KB52
65Langdraht Antennen DL3LHLangdraht Antennen DL3LH.pdf481 KB37
66LCL Filter BerechnungLCL Filter Berechnung.pdf1540 KB35
67LC Netzwerke zur AnpassungLC Netzwerke zur Anpassung.pdf2710 KB29
68Leistungsstufen im KW BereichLeistungsstufen im KW Bereich.pdf1084 KB23
69Leistungsvermögen von Kopplern ILeistungsvermögen von Kopplern I.pdf209 KB48
70Leistungsvermögen von Kopplern IILeistungsvermögen von Kopplern II.pdf267 KB47
71Leitungen bei PhasenverschiebungLeitungen bei Phasenverschiebung.pdf2387 KB28
72Magnetisch gekoppelte KreiseMagnetisch gekoppelte Kreise.pdf204 KB38
73Mantelwellensperre Teil 1Mantelwellensperre Teil 1.pdf1366 KB78
74Mantelwellensperre Teil 2 BerechnungsvorgangMantelwellensperre Teil 2 Berechnungsvorgang.pdf1699 KB32
75Mantelwellensperre Teil 3 mit KoaxleitungenMantelwellensperre Teil 3 mit Koaxleitungen.pdf1315 KB33
76Messen oder RechnenMessen oder Rechnen.pdf2583 KB43
77Messungen an HochvolttrafosMessungen an Hochvolttrafos.pdf101 KB27
78Messungen an LeistungsendstufenMessungen an Leistungsendstufen.pdf1240 KB27
79Mythos BalunMythos Balun.pdf852 KB30
80Mythos Balun Teil IIMythos Balun Teil II.pdf305 KB36
81Mythos der resonanten AntenneMythos der resonanten Antenne.pdf166 KB37
82Mythos Falt DipolMythos Falt Dipol.pdf176 KB32
83Mythos G5RVMythos G5RV.pdf162 KB51
84Mythos ZS6BKWMythos ZS6BKW.pdf890 KB26
85Möglichkeiten der Reduzierung der Verluste in Antennnensystemen kurzer AntennenMöglichkeiten der Reduzierung der Verluste in Antennnensystemen kurzer Antennen.pdf202 KB55
86Optimaler KopplerOptimaler Koppler.pdf566 KB30
87Optimierung einer Antennenanlage für KurzwellenOptimierung einer Antennenanlage für Kurzwellen.pdf168 KB48
88Optimierung eines 1 zu 1 Balun mit LC Anpassnetzwerk auf geringste VerlusteOptimierung eines 1 zu 1 Balun mit LC Anpassnetzwerk auf geringste Verluste.pdf606 KB32
89Optimierung einest LC Anpassnetzwerk mit einem 1 zu 1 Balund auf geringste Verluste Teil 2Optimierung einest LC Anpassnetzwerk mit einem 1 zu 1 Balund auf geringste Verluste Teil 2.pdf687 KB36
90Optimierung von KW Antennenanlagen Teil 2Optimierung von KW Antennenanlagen Teil 2.pdf270 KB32
91Optimierung von KW Antennenanlagen Teil 3Optimierung von KW Antennenanlagen Teil 3.pdf955 KB31
92Parametrischer Mischer für MikrowellenParametrischer Mischer für Mikrowellen.pdf5641 KB42
93Passive Netzwerke zur AnpassungPassive Netzwerke zur Anpassung.pdf1348 KB23
94Phasenumkehrtrafo Teil 1Phasenumkehrtrafo Teil 1.pdf438 KB35
95Phasenumkehrtrafo Teil 2Phasenumkehrtrafo Teil 2.pdf879 KB27
96Phasenumkehrtrafo Teil 3Phasenumkehrtrafo Teil 3.pdf440 KB34
97Pi Filter mit VerlustenPi Filter mit Verlusten.pdf306 KB38
98Planung und Optimierung einer Antennenanlage für KWPlanung und Optimierung einer Antennenanlage für KW.pdf570 KB44
99Rauschen verlustbehafter LeitungenRauschen verlustbehafter Leitungen.pdf163 KB30
100RauschmessungenRauschmessungen.pdf251 KB30
101Resonanz und konjugiert komplexe AnpassungResonanz und konjugiert komplexe Anpassung.pdf1128 KB26
102Ringkerne unter der LupeRingkerne unter der Lupe.pdf582 KB31
103S-Match im KW BereichS-Match im KW Bereich.pdf235 KB33
104S - Meter WerteS - Meter Werte.pdf70 KB37
105ScanTrifilar ÜbertragerScanTrifilar Übertrager.pdf496 KB47
106Sinn und Unsinn der Verlängerungsspule bei kurzen Antenne für den MobilfunkSinn und Unsinn der Verlängerungsspule bei kurzen Antenne für den Mobilfunk.pdf451 KB69
107Sinn und Unsinn symmetrischer AnordnungenSinn und Unsinn symmetrischer Anordnungen.pdf966 KB30
108Sinn und Unsinn von AnpassschaltungenSinn und Unsinn von Anpassschaltungen.pdf768 KB28
109Skin-EffektSkin-Effekt.pdf199 KB33
110Spartransformator in der HF TechnikSpartransformator in der HF Technik.pdf203 KB24
111Stromkompensierte DrosselnStromkompensierte Drosseln.pdf324 KB28
112StromwandlerStromwandler.pdf291 KB27
113Ströme und Spannungen in AnpassschaltungenStröme und Spannungen in Anpassschaltungen.pdf222 KB45
114Substutionsmethode für die Ermittlung der Verluste von passiven VierpolenSubstutionsmethode für die Ermittlung der Verluste von passiven Vierpolen.pdf1018 KB53
115TEE NetzwerkTEE Netzwerk.pdf1103 KB26
116Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 1Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 1.pdf124 KB26
117Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 2Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 2.pdf737 KB27
118Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 3Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 3.pdf74 KB28
119Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 4Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 4.pdf99 KB30
120Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 5Transformatoren bei Hochfrequenz unter der Lupe Teil 5.pdf116 KB41
121Trifilarer Übertrager für symmetrische AnwendungenTrifilarer Übertrager für symmetrische Anwendungen.pdf995 KB48
122Trifilar WickelübertragerTrifilar Wickelübertrager.pdf1872 KB43
123VALVO-Schaltungssammlung-1VALVO-Schaltungssammlung-1.pdf5158 KB31
124VALVO-Schaltungssammlung-2VALVO-Schaltungssammlung-2.pdf4376 KB38
125VALVO-Schaltungssammlung-3VALVO-Schaltungssammlung-3.pdf5032 KB31
126Variometer für KWVariometer für KW.pdf1309 KB53
127Vergleich Dipol - SchleifeVergleich Dipol - Schleife.pdf287 KB30
128Verluste in HF Übertragern mit großem ÜbersetzungsverhältnisVerluste in HF Übertragern mit großem Übersetzungsverhältnis.pdf1714 KB50
129Wirkung-elektromagnetischer-Felder I und IIWirkung-elektromagnetischer-Felder I und II.pdf154 KB28
130Wirkung elektromagnetischer FelderWirkung elektromagnetischer Felder.pdf17 KB30
131Wohin mit dem verlustbehafteten BalunWohin mit dem verlustbehafteten Balun.pdf687 KB30
132Z-Match im KW BereichZ-Match im KW Bereich.pdf1034 KB32
133Zugkräfte in AbspannseilenZugkräfte in Abspannseilen.pdf262 KB51
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28 Kommentare

  1. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Immer wieder kehrende Fragen zu Reflektionen auf Speiseleitungen und deren Betrachtung können auf der Seite von Ludger, DF1BT beantwortet werden. Dort gibt es den Beitrag „Niedriges SWR aus falschem Grund“ von M. Walter Maxwell, W2DU / W8KHK in deutscher Übersetzung aus der QST v. April 1974, übersetzt von Walter Kaan, DL1UU. Die Übersetzung ist auch erschienen in der cq-DL 1/76, 2/76, 4/76, 6/76, 7/76 und 8/76 – für den, der Zugriff auf das cq-DL hat.
    Die mathematischen Grundlagen zu Walters Betrachtungen können dem Beitrag „Die Antenne macht die Musik“ – hier auf der Seite – entnommen werden. Wer den Artikel von Walter Maxwell wirklich verstanden hat, wird seine Antennenanlage und die SE mit anderen Augen ansehen und den vielen Mythen zu diesem Thema mit Kenntnis begegnen. Die Antenne ist nun mal der beste Hochfrequenzverstärker, darin hat sich trotz aller KI nichts geändert.

    73, Walter, DL3LH

  2. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Wer mehr über die Funktion einer Antenne wissen möchte, studiere die Abhandlung von 1939
    „Antennen und ihre Theorie und Technik“ von Dr.-Ing. H. Brückmann im Verlag von S. Hirzel und staune, was vor über 80 Jahren als bekannt galt.

    Bekanntlich handelt es sich bei Antennen um räumliche Probleme. Die elektromagnetischen Vorgänge sind nur quasistationär und ein vierdimensionales Problem, 3 Raumkoordinaten und die Abhängigkeit von der Zeit. Wer sich den Stoff nach allen Regeln der Kunst aneignen will, benötigt ein gewisses Rüstzeug an Mathematik auf Hochschul-Niveau. Allerdings besticht die Abhandlung durch praktische Anwendung der Erkenntnisse an vielen Beispielen.
    Der zweite Teil des Buches behandelt technische Antennenformen um auch den mathematisch weniger geschulten einen Einblick zu geben. Wer sich noch nie mit Antennentheorie befasst hat, dem empfehle ich für einen Überblick überhaupt erst mit dem 2. Teil zu beginnen, aus dem sich auch Zweck und Aufgabe von Antennen ergibt. Zahlreiche Diagramme, Tabellen und zwei Tafeln gewährleisten eine gewisse Anschaulichkeit. Es ist ein Handbuch, wie das „Handbuch der Hochfrequenztechnik“ von Meinke Gundlach, Lange und meinem verehrten Lehrer K. H. Löcherer, Uni Hannover. Der dritte Teil über Antennenmessungen spiegelt deutlich den Stand von 1939 wieder und gibt einen Überblick über die Fortschritte in der HF – Technik. Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich das das Buch „Hochfrequenz-Messtechnik“ von Dr.-Ing. 0 . Zinke und Zinke/Brunswig, „Lehrbuch der Hochfrequenztechnik“, Springer Verlag.

    Wer sich wundert, dass einseitig nur Sendeantennen betrachtet werden, sei darauf hingewiesen, dass Empfangs- und Sendeantennen äquivalent sind, wenn von gleichem Reflexionsfaktor an der Schnittstelle Antenne/Zuleitung ausgegangen wird. Hat die gesamte Antennenanlage z.B. 6 dB Verlust, so ist das Empfangssignal auch um 6 dB, nur eine S-Stufe, geschwächt. Das teuflische an der dB Rechnung ist aber, dass dabei 75% der teuer erzeugten HF-Leistung in Wärme gewandelt wird. Siehe dazu „Die Antenne macht die Musik“ hier auf dem Kanal.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  3. Hallo Freunde des Amateurfunks und der Mikrowellen-Technik.

    Die Frage nach Literatur über Antennen für Frequenzen etwa 40 – 950 GHz kann dahin beantwortet werden, gibt es reichlich. Antennen für diese Frequenzen werden mit parabolischen Reflektoren betrieben. Die Berechnung solcher Antennen bzw. Antennenanlagen ist in der „Einführung in Theorie und Technik der Dezimeterwellen“ von Dr.-Ing. Groos übersichtlich und mit vielen Beispielen dargestellt. Auch G. Megla: Dezimeterwellentechnik, Berliner Union Stuttgart,
    ist zur Übersicht sehr wertvoll.
    Einige Amateure haben den THz Bereich entdeckt. Hier sei auf die Seite von LA6NCA mit praktischen Ausführungen verwiesen. Abwärtsmischer auf eine ZF von einigen 10 GHz mit geringen Rauschzahlen sind zwischenzeitlich kommerziell erhältlich.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  4. Halle Freunde des Amateurfunks.

    Diverse Fragen per Email veranlassen mich auf die Rubrik „Einige Impressionen über den Amateurfunk“ und besonders auf die diversen Abhandlungen von K6JCA hinzuweisen. Der Hinweis deshalb, weil wohl nicht alle Besucher hier auf der Seite die „Impressionen“ so ohne weiteres finden, weil etwas versteckt. Einfach auf meinen Namen klicken. Das Hintergrundbild ist das traumhaft schöne Watt in Wawerort, Nähe Büsum an der Nordsee, das ich vor einigen Jahren beim Besuch meiner alten Heimat aufgenommen habe.

    73, Walter, DL3LH

  5. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    In den Foren werden immer wieder Fragen aufgeworfen, die seit langem in passender Literatur ausführlich behandelt wurden. Dazu gehören die Funktechnischen Arbeitsblätter, als Beilage zur Funkschau von 1950 bis 1981. Die FTA wurden vom Verlag in 11 Bänden und 12 Gruppen zusammengefasst und als Sammelordner veröffentlicht.

    Band 1: Halbleiter i
    Band 2: Halbleiter II
    Band 3: Fernsehen I
    Band 4: Fernsehen II und Optoelektronik
    Band 5: Hochfrequenztechnik I
    Band 6: Hochfrequenztechnik II
    Band 7: Hochfrequenztechnik III
    Band 8: Hochfrequenztechnik IV
    Band 9: Niederfrequenztechnik
    Band 10: Stromversorgung
    Band 11: Analog- und Digitaltechnik

    Ausführlich wurden folgende Themen behandelt:

    1 Grundlagen, Maßsysteme, Fachausdrücke, Wechselstromgrößen
    2 Mathematik, Optik, Physik
    3 HF-Technik, Abstimmung, Modulation, Demodulation, Abschirmung
    4 Bauteile, Induktivitäten, Kondensatoren, Widerstände, Batterien, Akkumulatoren, Werkstoffe
    5 Schwingkreise, Filter
    6 Röhren
    7 Halbleiter
    8 Fernsehen, Antennen, Oszillatoren
    9 Verstärkerschaltungen, Messungen an Verstärkern
    10 Elektroakustik, Messgeräte
    11 Elektronikschaltungen
    12 Stromversorgung, Regelung, Dimensionierung von Netzteilen

    Besonders empfehlenswert sind Band 5 bis 7 über Induktivitäten, Gegeninduktivitäten,
    Kapazitäten, Antennen, das Widerstands- Leitwert – Diagramm, das jeder FA beherrschen sollte; denn damit kann man sofort, ohne mathematische Berechnungen. jedes beliebige Anpassnetzwerk zeichnerisch dimensionieren und die Reihenfolge von L und C bestimmen. Als weiteres Hilfsmittel sei auf das kostenlose RF-Sim hingewiesen.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  6. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Detlef Lechners, , „Kurzwellenempfänger“ und „Kurzwellensender“ gehörten zu den Bestsellern des Militärverlags der DDR,
    Der Band „Kurzwellensender“ gilt noch heute als Grundlagenwerk für FA`s, die sich mit dem Selbstbau von Sender- Endstufen beschäftigten. Der Verlag der Zeitschrift Funkamateur hat eine Neuauflage der 1985 erschienenen Bände veröffentlicht und kann dort erworben werden.
    Wer sich mit Leistungsstufen mit Röhren beschäftigt kann sich im Netz unter Rob’s web „Problemlösungen beim Bau von Senderverstärkern für KW-Bereiche“ von OM Karl Lickfeld, DL3FM informieren um die üblichen Fehler zu vermeiden. In 10 Teilen, auch veröffentlich im CQ-DL in 1993, beschreibt Karl ausführlich den Bau von Sender-Endstufen und die damit verbundenen Tücken. Theoretische Grundlage für die Berechnung von Leistungsstufen mit Röhren kann in dem o.a. Beitrag Nr. 68 studiert werden. Ergänzend dazu: Das Pi-Filter mit Verlusten, die Tetrode im Senderverstärker, die Anodendrossel, der Kondensator und Drehkondensatoren unter der Lupe.

    Wertvoll zum Thema auch die Literatur:
    Senderöhren Band II. Brown Boveri, Baden 1971
    Röhren Halbleiter Bauteile. AEG Telefunken, Ulm 1975
    Keramik-Leistungskondensatoren. Draloric Electronic, Seib 1981
    Senderöhren für Nachrichtensender. Hüthig, Heidelberg 1985
    Meinke, Lange, K.H. Löcherer, Taschenbuch der Hochfrequenztechnik Springer, Berlin
    Radio Handbook. 23. Auflage. Sams and Co., Indianapolis 1986, S. 14-11 – 14-14.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  7. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Wer sich etwas intensiver mit heutiger Hochfrequenztechnik beschäftigen möchte, dem sei das Taschenbuch „Ein Systemtheoretischer Zugang in die HF-Technik“ von Michael H.W. Hoffmann empfohlen.

    Das Taschenbuch schließt die Lücke zwischen der Mikrowellentechnik, der Schaltungstechnik und den Grundlagen der Systemtheorie in der Nachrichtentechnik. Das TB glänzt durch Merksätze, Fragen zur Wissensüberprüfung sowie zahlreichen Abbildungen und Übersichten. Als grundlegendes Springer-Lehrbuch – 4. Oktober 2013 – führt es in die moderne und aktuelle Hochfrequenztechnik ein. Es ermöglicht einen ersten Einblick in feldtheoretische Grundlagen, wichtig für das Verständnis der Funktion von Antennen mit ihrem reaktiven Nahfeld (SE) und dem strahlenden Fernfeld. Herausgeber ist der Springer Verlag in deutscher Sprache. Das TB hat 644 Seiten ist leicht verständlich und daher im Amazon Bestseller-Rang Nr 986 in Kommunikation & Nachrichtentechnik.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  8. Es muss nicht immer Technik sein:

    Ich hab eine Liebe, die schon ein Leben lang hält,
    vielleicht ist sie einzig in dieser Welt.

    Ich hab eine Liebe, sie ist ein Geschenk
    in jungen Jahren hat sie jemand zu mir gelenkt.

    Ich hab eine Liebe, sie durchdringt meine Welt
    ich kann sie nutzen, wie mir`s gefällt.

    Ich hab eine Liebe, sie raubt mir die Nacht,
    eine Liebe, als wäre sie nur für mich gemacht.

    Ich hab eine Liebe, allzeit bereit,
    gerne schenke ich ihr viel Energie und viel Zeit.

    Ich hab eine Liebe, sie war immer treu
    sie ist begeisternd und für mich immer neu.

    Ich hab eine Liebe, immer da wo ich bin
    sie gibt meinem Leben einen wahren Sinn.

    Ich hab eine Liebe, immer dann wenn ich sie brauch,
    niemals mürrisch und immer gut drauf.

    Ich hab eine Liebe meistens da, manchmal weg,
    stets erfüllt sie den gewünschten Zweck.

    Darum bin ich froh und kann zufrieden sein,
    denn ich hab eine Liebe, meinen Amateurfunk,
    ganz für mich allein.

    73, Walter DL3LH

  9. Wie geht es weiter mit der technischen Entwicklung im Amateurfunk?

    1. Die Entwicklung von KI ist nicht mehr aufzuhalten. KI kann automatisch die verschiedenen Funksignale erkennen und detektieren mit der Folge, dass z.B. FT8, CW, ATV usw. automatisch erkannt und in sichtbare Zeichen bzw. Bilder umgewandelt werden.

    2. In Verbindung mit einem KI gesteuerten Transceiver nebst Tuner und einer Probe im Nahbereich der Antenne kann automatisch die beste Anpassung für die gewählte Frequenz und vorhandene Antennenanlage gefunden, die Effektivität und die abgestrahlte Leistung EIRP simultan angezeigt werden.

    3. KI kann selbstverständlich für die Sprachverarbeitung eingesetzt werden, um gesprochene Worte und den Sprecher zu erkennen und in Text umzuwandeln. Das ist nützlich um Sprachnachrichten mit eingeschränkter Hörbarkeit – tief im Rauschen liegenden Signale – hörbar und sichtbar zu machen.

    4. KI kann sinnvoll bei der Überwachung und Verwaltung von Frequenzen helfen. Sie kann automatisch störende Signale erkennen, auswerten, benennen und beseitigen.

    5. KI übernimmt Daten des QSO automatisch und diese werden in einem digitalen Logbuch gespeichert. Das vereinfacht die Dokumentation von QSOs`.

    6. KI-Algorithmen können präzisere Vorhersagen zur Ausbreitung von Funkwellen
    vorhersagen. Das unterstützt uns bei der Planung von Verbindungen und der Auswahl der optimalen Frequenzen.

    KI im Amateurfunk bietet enorme Möglichkeiten, um die Effizienz und den Spaß an unserem Hobby zu steigern. Ob o.g. Teilaspekte immer sinnvoll sind ist eine andere Frage. Jedenfalls steigert KI die Ethik im Amateurfunk weil bewusstes Stören der Vergangenheit angehören dürfte.

    Infos:

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das KI in den Amateurfunk Einzug https://dr1e.de/amateurfunk/wie-hoch-ist-die-wahrscheinlichkeit-das-ki-in-den-amateurfunk-einzug-hält ?

    KI-Projekt | Ortsverband ZØ5 Frankfurt VFDB e.V.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  10. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Wozu der D-Rundspruch des DARC? – diese Frage stellte sich bei mir nach dem „Genuss“ diverser Hörproben. Sicherlich, die Themen sind nicht unwichtig, nur wie konnten wir früher überhaupt ohne DR auskommen? Unser Afu-Wiki war die Anwesenheit und Aktivität auf den Bändern, besser als jede Tageszeitung und schneller. Viele Hörproben haben bei mir einen Eindruck nach bewusster Ablenkung interlassen, um wirklich wichtige Themen zu umgehen – gekonnte Ablenkung von Themen wie: Nutzen der BNetzA für den AmFunk, die Richtigkeit der selbst erstellten SE, Ham-Spirit auf den Bändern, sinnvolle Antennen ohne Balun, Unun und Co, Koppler ohne Balun, die Unsinnhaftigkeit von Ringkernen als HF-Übertrager und Mantelwellen Sperren. Wie konnten nur die großartigen Wehrmachtsgeräte – siehe LA6NCA – und die amerikanischen Entwicklungen von RCA, Collins und Co. ohne Ringkerne funktionieren? Die HF-Ingenieure und Entwickler von dunnemals hatten doch keine Ahnung von HF??? oder vielleicht doch?

    Dr. Walter Schau

  11. Hallo Freunde des Amateurfunks:

    In einem Forum habe ich folgenden Text gefunden:

    Viele OMs sind verstorben; viele QSO-Runden gibt es nicht mehr; viele haben wegen des hohen Störpegels das Hobby aufgegeben; viele Themen, die den Amateurfunk ausmachen, werden gar nicht mehr behandelt. Der Amateurfunk ist wie alles im Leben starken Epochenwechseln unterworfen.
    DL1BU, DK7KO, DL9AH, DL3LH, uvm. sind Geschichte – wie recht der Kommentator hat. Wir Oldtimer sterben aus und landen auf dem Müllhaufen der Geschichte des Amateurfunks.

    Was jedoch bleibt – hoffentlich ist:

    The Amateur’s Code Paul M. Segal, W9EEA (SK)
    originally written in 1928, this version from 1947.

    The Amateur is Gentlemanly . . .

    He never knowingly uses the air for his own amusement is such a way as to lessen the pleasure of others. He abides by the pledges given by the ARRL in his behalf to the public and the Government.

    The Amateur is Loyal . . .

    He owes his amateur radio to the American Radio Relay League, and he offers it his unswerving loyalty.

    The Amateur is Progressive . . .

    He keeps his station abreast of science. It is built well and efficiently. His operating practice is clean and regular.

    The Amateur is Friendly . . .

    Slow and patient sending when requested, friendly advice and counsel to the beginner, kindly assistance and cooperation for the broadcast listener; these are marks of the amateur spirit.

    The Amateur is Balanced . . .

    Radio is his hobby. He never allows it to interfere with any of the duties he owes to his home, his job, his school, or his community.

    The Amateur is Patriotic . . .

    His knowledge and his station are always ready for the service of his country and his community.

    Siehe auch:

    John Devoldere, ON4UN, und Mark Demeuleneere, ON4WW: Ethik und Betriebshinweise für den Funkamateur. PDF; 623 kB

    Wenn ich so manches mal über die Bänder drehe, frage ich mich warum einige Ömer mit aller Gewalt den Amteurfunk in den Dreck treten? Das hören auch Nicht FA`s und die ganze Welt.

    Walter DL3LH

  12. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Ich beobachte Conny`s Seite seit langer Zeit und bin der Überzeugung, dass sie von unschätzbarem Wert für die Zukunft unseres Hobby`s ist.

    Ich vermute, dass nur wenige das bislang begriffen haben. Die Seite bietet nicht nur die grundlegenden Kenntnisse, die zum Amateurfunk-Leben notwendig sind, sondern ist auch Quelle unseres Hamspirit, unserer geschichtlichen Verantwortung und Inspiration für den Amateurfunk. Die Idee von Conny solch eine Seite ins Leben zu rufen empfinge ich als einzigartiges Geschenk – und ich kenne viele, viele Seiten von Selbstdarstellern aus unseren Reihen, ohne wesentlichen Erkenntnis Gewinn für unser Hobby.
    Conny`s Seite ist ein Haus des Wissens über alle Bereiche unseres Hobby`s, bis hin zu speziellen Themen über Antennen und deren Wirksamkeit, die auf keiner mir bekannten Seite zu finden sind. Heute, wo jeden Tag über erneuerbaren Energien philosophiert wird ist die Verantwortung des FA beim Betrieb seiner RIG von eminenter Bedeutung. Natürlich weis jeder denkende FA das es keine erneuerbaren Energien gibt, weil die Summe aller Energien eine Konstante ist. Es nur eine Redensart um das Volk zu verblöden. Jedoch gilt die Tatsache, dass wir in der BRD drei Erden an Ressourcen verbraten, dabei gibt es bekanntlich nur eine – unabhängig davon, dass andere bis zu 30 Erden verbrauchen, auch die nur eine.

    Der Inhalt der Seite ermöglicht es jedem Funk -Interessierten sich weiter zu bilden um damit Innovation und Fortschritt voran zu treiben. Darüber hinaus ist die Seite auch ein Ort um die Schönheit und Eleganz der Mathematik zu studieren die zum Verständnis der HF- technischen Zusammenhänge unbedingt notwendig ist. Die vielfältigen Themen und Nachschlagewerke in Form von Zeitschriften von dunnemals erinnern uns an die Großartigkeit und Schaffenskraft vieler ehemaliger Funkamateure und Ingenieure längst vorgegangener Zeiten.
    Die Seite ist auch Vermächtnis und Erbe an nachfolgende Generationen von Funk-Interessierten, so lang die Seite bestehen bleibt. Sie kann das Erbe für unsere Newcomer sein und es liegt in der Verantwortung jetziger FA`s, sie zu schützen und zu bewahren.
    In der objektiven und richtigen Betrachtung der Seite mit den passenden Augen eines wahren FA ist sie nicht nur ein physischer Ort, sie ist auch die Grundlage unserer Existenz als Funkamateur und ein Spiegelbild unseres Denkens. Die Wertigkeit lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken, sie ist aber ein kollektives Gut, das wir alle teilen und schätzen sollten. Die Zukunft wird es zeigen ob wir Funkamateure das verstanden haben.

    73, Walter, DL3LH

  13. Nachtrag zu meinem Beitrag vom 19. Mai:

    Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Wo Licht ist, gibt es auch Schatten.
    Eine Gefahr für die Qualität der Seite besteht darin, dass die vielen Möchtegern HF-Fachleute, die auf YouTube ihren Unsinn verbreiten hier auf der Seite zu Wort kommen. Der Normalamateur und vor allem der Newcomer kann nicht unterscheiden was richtig ist oder völliger Blödsinn, vor allem wenn dieser hier auf der Seite hofiert und präsentiert wird.
    Als ein Beispiel sei der Beitrag über Sperrkreise und das zugehörige Video zur W3DZZ genannt. Soviel Unkenntnis auf einen Haufen, da kräuseln sich mir die Nackenhaare. Besonders die Kommentare unter dem Video zeugen was solche Beiträge anrichten und wie schnell Unsinn sich verbreitet. Betreutes Denken könnte man meinen.
    Conny ist dabei kein Vorwurf zu machen, denn sie ist ja nicht verantwortlich für die Videos, dennoch müssen Textbeiträge in ihrer Verantwortung, die scharf an der Grenze zu „völligem Unsinn“ und „Falsch“ verlaufen, vor Veröffentlichung sorgfältigst auf Richtigkeit überprüft werden weil die, die Qualität der Seite zu Nichte machen und auf Ramsch-Niveau herabsetzen.
    Die Seite wird auch von Profis und Ömern weltweit gelesen, die Ahnung von der Materie haben und schnell den Eindruck bekommen: Noch eine Seite von reichlich
    HF-technischem Unsinn und Falschdarstellungen, was soll das? Davon gibt es ja reichlich genug im Netz.
    Ein Fachbuch Autor könnte sich das niemals leisten, der wäre für alle Zeit ausgelöscht.

    Mit einer Träne im Knopfloch, bitte, Klasse statt Masse.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  14. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Was denkt KI über den heutigen Amateurfunk?

    Die Zukunft des Amateurfunks ist gefährdet, dennoch vielversprechend, da er sich kontinuierlich an technologische Entwicklungen anpasst. Neue und moderne Technologien werden und könnten dem Amfunk Zukunft geben und eine entscheidende Rolle spielen.
    Es gibt jedoch enorme Herausforderungen, wie die Gewinnung jüngerer Menschen für das Hobby und die Überbrückung der enormen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Amateurfunkgemeinschaft. Der von der Auflösung bedrohte DARC hat beispielsweise neue Ziele für 2030+ entwickelt und Themen wie Nachwuchsgewinnung, Mitgliederpflege und Öffentlichkeitsarbeit für wichtig erklärt. Der vereinfachte Zugang zum Amateurfunk dient nur zur Gewinnung neuer Mitglieder um mehr Geld in die Kassen zu spulen, um die enormen Gehälter der Verantwortlichen im DARC zu sichern. AmFunk muss, sollte er eine Zukunft haben, nur von Menschen mit entsprechenden Enthusiasmus – ohne Bezahlung – vertreten werden, wie in den Anfängen mit den vielen inzwischen fast vergessenen Amateur-Persönlichkeiten, die es heute schwer fällt zu benennen.
    Die vielen Vereine, die den AmFunk in den Mittelpunkt stellen, sprechen eine deutliche Sprache für die Zersplitterung der Amateurgemeinschaft. Nur gemeinsam ist man stark, das haben die Verantwortlichen immer noch nicht begriffen. Selbst der vereinfachte Zugang durch die Einführung der Klasse N bringt den AmFunk kaum weiter. Zur Förderung des AmFunks sind diese Maßnahmen wenig geeignet, daher gibt es eine starke Betonung auf die Bedeutung des Amateurfunks für Notfallsituationen als Ablenkung auf Nebenschauplätze. Notfälle bewältigen sind Aufgabe des States und keine vornehmliche Aufgabe des AmFunks. Betont wird auch die Rolle als Bildungswerkzeug allerdings nur, wenn es künftig gelingt eine Gemeinschaft zu bilden, wie die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und die vielen Ehrenamtlichen, ohne die es düster aussehen dürfte. Die Einbindung sozialer Medien – als letzte Maßnahme – ist vermutlich der Griff nach dem berühmten Strohhalm.
    Natürlich bleibt der Amateurfunk ein interessantes Hobby, das sich weiter entwickelt, es sei denn, es wird nicht durch ständig strengere Lei(d)linien,
    zunehmende Störungen und zunehmende Ablehnung seitens der Bevölkerung, zerstört. Früher war der Nachbar stolz darauf einen Amateurfunker als Nachbar zu haben und hat sich damit gebrüstet. Lang, lang ist es her.

    Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter!

    Dr. Walter Schau, DL3LH

    Literatur:
    (1) Geschichte des Amateurfunks – Amateurfunk by DL2FBO. https://www.dl2fbo.de/geschichte/.

    (2) Die ungewisse Zukunft des Amateurfunks – DD1GO / HSØZKJ. https://dd1go.de/die-ungewisse-zukunft-des-amateurfunks/.

    (3) News: „Zukunft des Amateurfunks“ liefert neue Impulse – DARC. https://www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/zukunft-des-amateurfunks-liefert-neue-impulse/.

    (4) Diskussion mit dem Vorstand zur „Zukunft Amateurfunk“. https://www.darc.de/nachrichten/meldungen/aktuelles-details/news/diskussion-mit-dem-vorstand-zur-zukunft-amateurfunk/.

  15. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Zu den sich ständig wiederholenden Fragen zur Grenzempfindlichkeit von Empfängern sei folgendes bemerkt:

    Jeder Empfänger hat am Empfänger Eingang einen Vierpol, mit einer Rauschspannungs- und einer Rauschstromquelle, die teilweise oder ganz miteinander korreliert sind. Ist der Empfängereingang offen, dann ist die Rauschspannungsquelle unwirksam, ist der Empfängereingang kurz geschlossen, ist die Rauschstromquelle unwirksam.
    Wird ein reeller Widerstand an den Eingang des RX geschaltet, dann wird eine Rauschleistung Pr= kTB eingespeist, Das sollte sich bei einem rauscharmen Rx am
    S-Meter bemerkbar machen. Im KW Bereich überwiegen die Störungen und die Grenzempfindlichkeit ist von untergeordneter Bedeutung, obwohl schon der Rx Drake 2 B für den KW Bereich als Rauschgenerator von der Ömern bezeichnet wurde.
    Allerdings, im UKW, UHF, SHF Bereich und höher ist die Rauschzahl die bestimmende Größe für die Qualität des Rx. Ist der Rx ein Rauschgenerator durch falsche Auslegung der Eingangsstufe, dann können im Rauschen liegende Signale nicht – ohne technische Tricks – detektiert werden. sie gehen im Rauschen unter. Besondere Situationen treten auf bei Raumsonden und geostationären Satelliten mit Streckendämpfungen von 250 dB und mehr. Selbst auf den „Gleichstrom“ 2-Meter Band macht sich die Dämpfung der Freiraumausbreitung, die mit dem Quadrat der Entfernung zunimmt, bemerkbar. Zwar haben Parabolantennen wie Raisting 1 u 2 uva verfügbare Gewinne von etwa 60 dB und die Antenne im Satelliten etwa 6 dB, die die Streckendämpfung reduzieren, dafür empfangen die erdgebundenen Antennen zusätzlich das frequenzabhängige galaktische Hintergundrauschen von etwa 50 Kelvin, wenn sich die Schüssel in der Opferrollen Position befindet. Da die Leistung des Senders im Satelliten begrenzt ist, können nur von Rx`e mit rauscharmen Eingangsstufen mit F < 1 und adaptiven Verhalten Nutzsignale, die im Rauschen liegen, empfangen werden. Zu beachten ist, das sich die bei Umgebungstemperatur To gemessene Rauschzahl vergrößert, wenn die Antenne in den Himmel gerichtet wird und die Rauschtemperatur des Weltraum sieht. Ob der Rx ein Rauschgenerator ist oder nicht, kann der Amateur leicht feststellen, wenn man den Eingang mit einem reellen Widerstand abschließt und diesen in flüssige Luft oder flüssiges Helium steckt. Vermindert sich die Anzeige am S-Meter, nur dann ist der Rx brauchbar. Abschlusswiderstände am Ende eines SemiRigid Kabels erlauben diese Prozedur.
    Werden bei höheren Frequenzen, im Mikrowellenbereich, verstärkende, rauscharme Eingangsstufen vor dem Mischer verwendet, dann ist die Rauschzahl bei To in etwa identisch mit der verfügbaren Leistungsverstärkung der Stufe. Hier haben parametrische Verstärker, deren Pumpfrequenz allerdings oberhalb der Eingangsfrequenz liegen muss ihre besondere Bedeutung, vor allem wenn diese gekühlt betrieben werden.
    Abwärtsmischer als Eingangsstufe mit reellen Mischelementen haben Rauschzahlen bei To in etwa identisch mit dem Mischverlust und vergrößern das Gesamtrauschen nach Friis der Empfangseinrichtung. Zum Einsatz kommen hier Parametrische Abwärtsmischer mit Kapazitäts-Dioden und Mischgewinn durch Beschaltung der Spiegelfrequenz mit einem reellen Widerstand.

    Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich:

    1. Die Telefunken Röhre, Heft 33, Okt. 1956, Prof. H. Rothe

    2. Elektronisches Rauschen Blum, Alfons:
    Verlag: Vieweg & Teubner, 1996
    ISBN 10: 351906183X / ISBN 13: 9783519061830

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  16. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Zum leidigen Thema Balun und Co.

    Solche oder ähnliche Hf-technischen Bauelemente haben im aktiven Zweig einer Antennenanlage nichts zu suchen.

    Ein Vierpol, aufgebaut nur mit Induktivitäten, kann keine reellen Impedanzen, weder an den Eingangs- noch an den Ausgangsklemmen, erzeugen. Es gibt daher keinen 1 : 1., 1 : 2 oder einen 1 zu plumps Übertrager. Die Hf-technische Übertragungsfunktion eines beliebigen Vierpols mit magnetisch gekoppelten Spulen hat frequenzabhängige Eigenschaften, die sich leicht berechnen lassen. Die HF wirksamen Eigenschaften ergeben sich erst durch die äußere Beschaltung, wie Quell- und Lastimpedanz. Dazu müssen diese bekannt sein, entweder durch Messung oder Rechnung. Es gibt daher keine Kochrezepte für die Ausführung eines HF-Übertragers: Jede, absolut jede Antennenanlage ist einmalig. Deshalb funktioniert jeder HF-Übertrager – egal welcher Art – bei dem einem gut und bei dem anderen ist er unbrauchbar, und es ist daher müßig darüber zu diskutieren. Man kann nur Aussagen über die Funktion machen, wenn Quell- und Lastimpedanz sowie die Vierpol Eigenschaften, berechenbar aus L1, L2, L3 usw und der jeweilige Koppelgrad k zwischen den Induktiven bekannt sind. Daher gehen Betrachtungen wie „Transmission Line Transformers“ von J. Sevick, W2FMI u.a.völlig am Thema vorbei, haben keinen Erkenntnisgewinn, weil die Angaben zwischen welchen frequenzabhängigen Impedanzen die gemessenen Eigenschaften gelten, nicht mitgeliefert werden. Das Gleiche gilt für Ausführungen von dem verstorbenen W. Wippermann. Leider hat der Kontakt mit ihm nicht gefruchtet.
    Sind Quell- und Lastimpedanz sowie die Internen Vierpol Parameter des Bauteils als Funktion
    der Frequenz bekannt, kann man sehr genau die Eigenschaften des erweiterten VP und damit die gesamte Antennenanlage und die tatsächlich abgestrahlte Leistung EIRP berechnen.
    Siehe Ausführungen über eine sorgfältig dimensionierte Antennenanlage von HB9AWJ – ohne Balun.
    Abhandlungen, wie „Warum Balun nicht so richtig funktionieren“ u.ä. helfen da nicht weiter sondern verwirren nur. Man braucht sich ja nur die von Amateuren verursachten Koppler ansehen. Attribute wie „Voll symmetrischer Koppler“ und dann noch ein aufwändiger Kellermann Balun direkt am Senderausgang, welch ein Unsinn. Es zeigt nur das der Entwickler keinerlei Ahnung von HF-Technik hat oder hatte.
    Auch Kopplern mit nur fest gekoppelten Spulen – ohne Veränderung des Koppelgrades – sind für Mehrfrequenzbetrieb – und um den geht es ja her – völlig ungeeignet für eine optimale Antennenanlage.
    So gibt es weder einen Strom- noch einen Spannungsbalun o.ä. Sprachverwirrungen. Es gibt einen VP mit 2 oder mehr Eingangsklemmen und mit 2 oder mehr Ausgangsklemmen. In unserem Fall mit einem Eingangs- und Ausgangstor, egal ob einseitig auf Massepotential oder im Potential frei schwimmend – und das mit ganz bestimmen HF-Eigenschaften.
    Wird ein HF- Übertrager direkt am Senderausgang betrieben, ist die Quellimpedanz meist 50 Ohm, nicht bei Leistungsstufen mit Röhren! Dann stellt sich an den Ausgangsklemmen immer eine Ausgangsimpedanz mit induktivem Anteil ein. Die Antennenanlage bietet dagegen eine von der Antennenanlage abhängige Lastimpedanz Za an. Der immer notwendige Koppler muss jetzt die beiden Impedanzen verarbeiten, so dass konjugiert komplexe Anpassung am Ein- und Ausgang erreicht wird. Die dazu notwendigen Blindelemente, natürlich für die gewollten Frequenzen, kann man leicht bestimmen und damit die Variationsbreite von L und C bzw. L, C und dem frequenzabhängigen Koppelgrad k.

    Wie lange dauert es wohl noch, bis sich diese Tatschen bei den Amateuren rumgesprochen haben. 10 Jahre, 20 Jahre oder mehr? Genau so mit der Handfunkkiste 5 R. Das Ding ist aus berechtigtem Grund in der BRD verboten, dennoch werden umfangreiche Programmier- und Betriebsanleitungen angeboten, wozu????

    Dr. Walter Schau, DL3LH

    .

  17. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Ich bin lange genug Funkamateur um Omer kennen gelernt zu haben, die eine PA mit der erlaubten Leistung betreiben. Dabei ist die PA groß wie ein Kühlschrank, das Netzteil hat Rollen weil man sich ein Bruch heben würde, wollte man es auf den Stationstisch wuchten. Betrieb mit Dreiphasen Anschluss ist notwendig, weil die normale Absicherung nicht ausreicht. PA`s mit Röhren wie 4CX15000A, 4xGU78b, 4CX3000A, 4CX10000D geben Hinweis auf die erlaubte Leistung. Für Big Guns und anspruchsvolle Contester ist eine 100 Kilowatt-Endstufe die passende Lösung.
    Der durchschnittliche Verbrauch an elektrischer Energie eines 2 Personen Haushaltes liegt bei etwa 3000 KWh, mit steigender Tendenz. Nur, wer macht sich schon mal Gedanken darüber was eigentlich 1 KWh an elektrischer Energie bedeutet? Laut täglicher Berieselung und betreutem Denken durch die Medien muss Energie gespart werden, sollen die festgelegten Energieziele erreicht werden.
    Was bedeutet nun die Arbeit W = 1 KWh? Kraft ist gleich Masse mal Beschleunigung. Heben wir zB. eine Masse
    m = 1000 kg auf die Höhe h dann ergibt sich ein notwendiger Energieaufwand von Kraft mal Weg h. Fragen wir uns nun wie hoch man mit der Arbeit von einer KWh einen Behälter mit 1000 kg Wasser auf die Höhe h bringen kann, folgt mit der Si Einheit 1 Ws = 1 kg mal Meter zum Quadrat, dividiert durch Sekunde zum Quadrat, nach kurzer Rechnung eine Höhe h = 366, 9 m! Mit einer einzigen KWh kann man also die Masse von einer Tonne auf eine Höhe von rund 367 Meter heben. Wer hätte das gedacht? Jetzt Gehirn einschalten und ,,,,,, nachdenken.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

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  18. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Vom ICH zum WIR:

    Der AmFunk ist ein großartiges Hobby, das es zu bewahren gilt. Nur wie? Bestimmt nicht über die Rekrutierung neuer Mitglieder für DARC und Co, damit die Verantwortlichen ein übergutes Einkommen haben.
    Sollen junge Menschen für den Amateurfunk begeistert werden, muss man in der Lebensphase beginnen, in der noch Begeisterung und Neugierde vorrangig sind. Genau wie Werkunterricht, Kochen und andere Arbeitsgemeinschaften, gehört in jede Schule eine AG AmFunk mit einer Schulstation, wo man selbst am VFO drehen kann. Platz für Antennen ist ja reichlich vorhanden und Geld auch. Neugierde wecken durch: Etwas erleben, was ein Freund nicht kann oder hat.
    Anstatt Geschichte von Anno Dunnemals, die Entwicklung des Funkwesens mit den vielen Facetten bis zu den heutigen Verschlüsselungstechniken. Unterstützend dazu Öffentlichkeitsarbeit um den AmFunk bekannter zu machen, wie z.B. die Vorträge in Abendveranstaltungen über Physik an diversen Hochschulen. Diese werden von unseren Jüngsten gierig in Anspruch genommen, warum nicht auch mal AmFunk am lebenden Objekt in einem Hörsaal an einer Uni oder Schule, Berufsschule oder Gymnasium. Der OM könnte doch auch mal mit seinem Nachwuchs oder Enkel solche Veranstaltungen besuchen, anstatt hunderte Kilometer zu HAM Treffen zu fahren oder sich über 59+30, den gekauften Transceiver oder über Krankheiten auszutauschen oder sich auch noch über die miese Modulationsqualität der Gegenstation zu echauffieren. Wie spannend waren doch Schwarz-Weiß Filme über AmFunk von dunnemals im ÖRR oder der Film „Das unsichtbare Netz“ oder Xarifa?
    Lesch erzählt bis zum Erbrechen über Himmelskörper, die Milliarden von Lichtjahren entfernt sind und unser Vorstellungsvermögen stark strapazieren. Dann erzählt er über Themen die absolut nichts mit seinem Fachgebiet zu tun haben und den per Zwangsgebühren belasteten Zuseher nur langweilen. Warum nicht mal Spannendes über die Entwicklung der Funktechnik, ohne die wir in der Steinzeit wären? Kein Rundfunk, kein Fernsehen, kein Handy, kein Navi!! Eine groteske Vorstellung nicht nur für die Kids. Vermutlich lässt sich damit kein Geld verdienen, die L. sehr nötig hat.
    Der AmFunk könnte eine lebendige Gemeinschaft von Enthusiasten sein, die sich schätzen und nicht gegenseitig beleidigen. Würden die vielen Ömer mit ihren aufgeplusterten Seiten und die wachsende Zahl von YouTubern weniger an ihrer Selbstdarstellung arbeiten anstatt mehr Wert auf HamSpirit und Begeisterung für unser Hobby legen, dann, ja dann ….. Vom Ich zum Wir.

    Wann hast Du OM im QSO letztmals über Technik gesprochen, ich meine nicht die 3 Worte über die Antennenanlage, nicht darüber ob die Modulationsqualität ausreichend ist, sondern so richtig über Technik, z.B. der Antennenanlage? – der einzig verbleibende Bereich, wo noch ganz viel Luft nach oben ist. Wie kann man heute noch eine W3DZZ, G5RV, ZS6BKW, Doppeldipol u.ä., und Verlustbringer wie Balun und Co., nebst den hin gebastelten Kopplern aus Amateurhand betreiben und dann damit auch noch zufrieden sein?

    Der vereinfachte Zugang zum AmFunk geht in die falsche Richtung. Was man (fast) geschenkt bekommt ist nichts Wert. Worauf kann der OM denn noch stolz sein?: Auf den gekauften Transceiver, auf die gekaufte Antenne, den gekauften Koppler, die gekaufte Koax- oder Zweidrahtleitung, die gekaufte Endstufe? Ob die Klasse N eine Bereicherung bringen wird? Noch mehr Frontplattenschnacker auf den UKW Relais.

    Angenommen ein interessierter SWL hört auf Empfehlung eines OM auf Twente mal auf 7200 KHz. Das was er da hört ist in den meisten Fällen kaum Anlass sich näher mit dem AmFunk zu beschäftigen. Beschimpfungen aller Art, teilweise unter der Gürtellinie, mit wenigen Ausnahmen.Dann das nichtssagende und hohle Gesülze soll der hoch gepriesene Amateurfunk sein? Wen will man damit begeistern? Bestimmt nicht unsere Kidis, die verlangen nämlich etwas mehr. Nur, ohne Nachwuchs stirbt der AmFunk aus. Gute Nacht.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  19. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Ergänzung zu meinem Beitrag vom 9. März 2024, immer wieder auftretende Fragen zur Funktion einer Antennen- Speiseleitung. Genaugenommen kann uns das eigentlich egal sein, denn die HF findet ihren Weg, entweder als abgestrahltes Signal oder Wärme.

    Dennoch: In einem Gleichstrom- und Wechselstromkreis fließt der Strom in dem einen Leiter hin und dem anderen zurück zur Quelle. Der Kreis ist geschlossen, deshalb Kreis.

    Auf einer Antennenzuleitung sind die Verhältnisse völlig anders. Hier fließt kein Strom in dem einen Leiter hin und dem anderen zurück, sondern auf der Leitung läuft eine geführte elektromagnetische Welle bestimmter Frequenz. Die Welle wird beschrieben durch die Feldkomponenten
    E und H der Betriebsfrequenz, die sich zeitlich ändern. Der Vorgang ist ausführlich in dem Beitrag „Die Zweidrahtleitung als Wellenleiter“ beschrieben. Je nachdem welche Gegebenheiten die Welle nun am Kopfpunkt (KP) der Leitung elektrisch vorfindet, entsteht eine rücklaufende Welle zurück in Richtung Quelle oder in seltenen Fällen auch keine.
    Ist am Kopfpunkt der Leitung eine Antenne angeschlossen, dann hat diese eine frequenzabhängige Impedanz, die zu einem Reflexionsfaktor (Betrag) r > 0 führt, bzw. einem VSWR > 1. Auf der Antenne entsteht jetzt eine STEHENDE Welle, die sich im Takt der anregenden Frequenz zeitlich verändert. Strom- und Spannungsquoten bleiben immer an der gleichen Stelle.

    Wir haben also zwei wesentliche Übergänge. Einmal der Übergang von der HF- Quelle (Sender) mit der verfügbaren Leistung Pv am FP der Leitung und dann der Übergang am KP der Leitung zur Antenne mit der Wandlung der fortschreitenden Welle auf der Leitung in eine stehende Welle auf der Antenne.
    Am FP der Leitung wird eine HF-Schwingung an den Eingang der Leitung gelegt. Wie die Umwandlung einer Schwingung in eine Welle funktioniert ist im Beitrag: „Die Antenne macht die Musik“ ausführlich behandelt. Gibt es auf der Leitung eine rücklaufende Welle durch Fehlabschluss am KP der Leitung, dann gibt es eine Fehlanpassung zwischen Quelle und Eingang der Leitung, d.h. ebenfalls ein Reflexionsfaktor r, der die verfügbare Pv Leistung der Quelle reduziert, sogenannte Fehlanpassung. Dieser RF ist NUR abhängig von dem RF am KP der Leitung mit der Wirkung, dass der Quelle (Sender) dann nicht mehr die maximal mögliche Leistung – sprich verfügbare Leistung – entnommen werden kann. Diese Fehlanpassung muss durch eine Transformationsschaltung (Koppler) beseitigt werden.
    Sämtliche Vorgänge auf der Leitung werden vom antennenseitigen Reflexion Faktor bestimmt, der sich aus der frequenzabhängigen Antennenimpedanz und dem komplexen (frequenzabhängigen) Wellenwiderstand der Zuleitung berechnet. Siehe die Zweidrahtleitung in der Praxis.
    Da eine HF-Wellenleitung immer Verluste hat, reduziert sich der Betrag des RF vom KP der Leitung bis zum FP um den Dämpfungswert a, der von den Leitungseigenschaften und der Frequenz abhängig ist.
    Der RF hat auch eine Phasenlage, die kapazitiv oder induktiv sein kein. Daher verändert sich der RF als Funktion von Wellenwiderstand, Länge und Dämpfungswert der Leitung nicht nur im Betrag, sondern auch in der Phase. D.h. die Leitung transformiert die Antennenimpedanz in eine Eingangsimpedanz am Ausgang des Kopplers. Wird die Antenne z.B. in ihrer natürlichen Resonanz betrieben, dann verschiebt sich diese Resonanz durch die Transformation-Eigenschaft der Leitung. Den Vorgang kann man leicht im Smith- oder Buschbeck Diagramm übersehen. Die Zuleitung zur Antenne ist also nicht nur Bestandteil der Antenne, sondern maßgeblich beteiligt bei der Impedanztransformation und der Leistungsübertragung. Eine Antenne in ihrer natürlichen Resonanz zu betreiben und an ihr herum zu schnippeln ist daher völliger Quatsch, vor allem weil alle Vorgänge frequenzabhängig sind.
    Dunnemals wurde die natürliche Resonanz der Antenne angestrebt, weil die Fußpunktimpedanz dann nahezu reell ist und ungefähr identisch mit dem Wellenwiderstand des verwendeten Koaxkabels um hohe Verluste auf dem Kabel zu vermeiden. Bei erhöhtem VSWR geht außerdem die thermische Belastung des Kabels in den Keller.
    Bei Richtantennen, Antennen für höhere Frequenzen und einige Sonderanwendungen sind Koaxkabel dennoch sinnvoll.
    Wie die Antenne die Abstrahlung und die Anpassung an den Wellenwiderstand des freien Raumes meistert, kann in diversen Abhandlungen über Antenne nachgelesen werden. Der Vorgang ist zeitabhängig und nicht leicht zu verstehen, denn die Antenne hat ein reaktives Nahfeld und ein strahlendes Fernfeld mit absolut divergierenden Eigenschaften. Siehe Beitrag: Rechnen oder Messen. Die Übertragungsstrecke Antenne – Empfänger ist ein Vierpol, der mathematisch beschrieben werden kann. Hier sei auf den Beitrag: Die Antenne macht die Musik verwiesen.
    Wird in den aktiven Bereich der Antennenanlage ein Balun oder ähnlicher Unsinn eingebaut tritt die Frage auf: Was macht der Vierpol mit den Wellen? Jedenfalls nicht das was mit Strömen usw. versucht wird zu erklären. Daraus wird verständlich, dass bildliche Darstellungen zur Erklärung einer Mantelwellensperre mit Strömen auf dem Innen- und Außenleiter irreführend und totaler Unsinn sind, wie im Begriff MWS richtig ausgedrückt – es geht um Wellen und nicht um Ströme.
    Ein HF- Wicklungs-Transformator beliebiger Ausführung kann mathematisch exakt berechnet werden und hat in dem Bereich der Wellen nichts zu suchen. Ein Balun am KP einer Antenne zeugt nur von völliger Unkenntnis der HF-Technik. (Siehe Fritzel FD4 usw, usw.)
    Eine symmetrische Antenne, die es nur in der Theorie gibt, verlangt eine symmetrische Zuleitung mit einen möglichst hohem Wellenwiderstand aus gut leitfähigem Material wie Kupfer oder Alu und keine flexible „Lautsprecher Leitung“ oder ähnlicher Unsinn, einen symmetrischen Koppler ohne Balun und Volldraht mit ausreichendem Querschnitt, der die HF-Strombelastung meistert und wegen des Skin-Effektes groß genug zu wählen ist. Das Gleiche gilt für die Antenne, ähnlich wie bei der Hausinstallation, wo es selbstverständlich ist einen ausreichenden Leiterquerschnitt zu wählen, will man Brände vermeiden. HF verursacht auch Brände!!
    Asymmetrische Antennen mit oder ohne Transformationsleitung – Langdraht u. Co. – können mit passenden Blindelementen verlustarm angepasst werden. Magnetische Komponenten wie Balun u. Co. haben auch hier nichts zu suchen.
    Wird am Ausgang des Senders ein VSWR = 1 eingestellt, dann gilt bis rauf zur Antenne – an jeder beliebigen Schnittstelle – konjugiert komplexe Anpassung und die gesamte Anlage ist optimal abgestimmt. VSWR = 1 sagt aber nichts aus über die Verluste der Antennenanlage. Hier sei wieder auf den Beitrag: „Die Antenne macht die Musik“ verwiesen. Eine Antennenanlage sollte berechnet und nicht hin gefummelt werden. Siehe diverse Beiträge von HB9AWJ.
    Wozu sind denn OV`s und andere Clubs denn sonst da?

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  20. Hallo Freunde des Amateurfunks und Besucher der dl2fbo Seite.

    Unterstütze Conny doch dahin gehend, das ihre Seite zu einer Top Level Seite wird und die vielen langweiligen Seiten der Selbstdarsteller in den Schatten stellt.

    Conny, so wie ich Dich durch unseren Email Kontakt einschätze ist es für Dich eine einfache Sache und alles bekannt, dass:

    1. nur hochwertige, stimmige und aktuelle Inhalte auf der Seite erscheinen sollten, mit der Beantwortung der vielen Fragen der an der Funktechnik Interessierten, die bisher nicht gut oder gar nicht beantwortet wurden.
    Google und Co. sendet Traffic zu Seiten, die informative und außergewöhnliche Antworten bieten. Dazu gehört die Nutzung von Tools zur Keyword-Recherche um relevante Fragen zu finden.

    2. die Optimierung der Web Seite für Suchmaschinen (SEO) mit besonderem Augenmerk auf Meta-Tags, saubere URLs, schnelle Ladezeiten und mobile Optimierung wichtig ist. Die Verwendung der „Google Search Console“ um die Seite zu überwachen und zu optimieren. Hilfreich ist es die Seite bei „Google My Business“ zu registrieren unter Verwendung der Branchenportale.

    3. die Verlinkung mit anderen, interessanten Websites unter Anwendung von hochwertigen Backlinks den Traffic auf die Seite erhöht..

    4. das Social-Media-Marketing nicht zu unterschätzen ist, in dem Inhalte auf Social-Media-Plattformen veröffentlicht werden, um mehr Sichtbarkeit und Interesse zu erlangen. Hier bist Du als Seitenbesucher oder OM gefragt. Auch eine Möglichkeit den AmFunk zu retten.

    5. die Werbetrommel zu drehen eine wichtige Stütze ist. Auch bezahlte Werbung kann helfen, wenn es das Budget erlaubt. Spenden können den Budget Topf füllen von Ömern und Co, wenn der Name mit oder ohne Rufzeichen als Unterstützer auf der Seite verewigt wird. Auch ein interessanter Kommentar hilft. Hier bist Du als Leser der Seite gefragt. Conny kann nicht alles alleine machen.

    Bist Du an der spannenden Funktechnik interessiert?, dann hilf mit die Seite von Conny zu einer Top Level Seite zu machen. Dazu ist aber ein wenig Aktion gefragt, nicht nur auf dem Band, dem WebSDR oder dem Herunterladen meiner technischen Beiträge.

    Es gibt im Internet viele Hinweise auf Methoden, die Traffic auf die Seite bringen und die es lohnt als zukünftiger Unterstützer mal anzuschauen.

    Ich habe mal ein wenig gestöbert und folgende Hinweise gefunden:

    76 Bewährte Methoden um Traffic auf der Webseite zu generieren.
    https://kinsta.com/de/blog/traffic-deine-webseite-bekommen/.

    11 Profi-Tipps für deine Homepage. https://bing.com/search. oder wie kann ich meine Internetseite zu einer Top Level Seite bringen.
    https://www.oliverpfeil.de/online-marketing/website-bekannt-machen.

    10 Tipps für besser Auffindbarkeit. https://www.kundengewinnung-im-internet.com/internetseite-optimieren/.

    73 Walter, DL3LH

  21. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Wie kann man unsere Jüngsten für den Amateurfunk begeistern?

    Ich kann mich erinnern wie mein Enkel staunend bei mir an der Station saß und unendliche viele Fragen zum „Wie geht denn das“ hatte. Da kommt eine Stimme aus dem Lautsprecher, nur wie kommt da ein Onkel rein? Handy`s waren damals noch selten und nicht in Kinder Hand.
    Für ihn war das jedenfalls die Initialzündung für sein Master Studium Nachrichtentechnik in der Sollzeit.
    Meine Mädels hatten andere Interessen haben aber das Handwerkliche von mir verinnerlicht und erfolgreich in einem Technik Beruf umgesetzt. Super.
    Will man der dynamischen Entwicklung der KI die Stirn bieten und mithalten, ist es zwingend und dringend erforderlich sich rechtzeitig mit dieser Technik zu beschäftigen. Die Zukunft liegt in der KI, auch wenn es manchen nicht gefällt oder es nicht glauben wollen.
    Man braucht nur seinen Blick nach zu China richten, Ki bestimmt deren gesamtes Leben.
    Unsere Kidis sind keine kleinen Erwachsenen. Sie lernen durch selber machen, nachmachen und „klauen“ mit den Augen, von den Eltern, von Freunden und Personen die aus Sicht der Kinder nachahmenswert sind. Man sieht das an den vielen „erfolgreichen“ und nutzlosen Influencern.

    Unsere Kidis für Technik zu begeistern und ihre kreativen und analytischen Fähigkeiten zu entwickeln ist eine Verpflichtung!
    Ist Interesse an Technik geweckt, gilt es diese zu fördern und nicht zu bremsen. Wir Amateure werden schon von genügend bescheuerten Verboten ausgebremst. Wie soll ein Bäumchen wachsen wenn es Blätter bildet und diese immer wieder abgeschnitten werden? Was bleibt ist ein Krückstock …..!

    Die beste Investition ist die in unseren Nachwuchs.
    Vorbild ist ( leider) China. Wo wir in einer Stadt eine Uni mit 30 000 Studenten haben und besonders stolz darauf sind, hat eine gleichwertige Stadt in China 30 Unis mit je 30 000 Studenten. Enorme Summen Geld werden in die Ausbildung der China Kidis gesteckt und durch Bankdarlehen realisiert und nicht in nutzlose Gegenstände gesteckt um Leuten zu imponieren die man nicht mag.

    Lernen kostet Zeit, ist nicht vermehr- und daher kostbar. Ein Bastelabend mit den Kidis ist spannender als Mainstream-Fernsehen mit betreutem Denken. Zeit die wir mit unseren Jüngsten verbringen um Technikprojekte zu erkunden und gemeinsames Basteln mit Lego o.ä. ist wertvoll und bringt nicht nur den Kidis Spaß.

    Jedes Kind hat eine eigene Persönlichkeit die es gilt herauszufinden. Wo liegen die Stärken? Was gefällt ihnen am besten?

    Stöbert man ein wenig im Internet findet man:

    Kinder motivieren – aber wie? https://www.tk.de/techniker/magazin/familie/kinder-und-jugendliche/kinder-zu-bewegung-motivieren-2009482.

    Mein Kind motivieren – so geht’s richtig! Persönlichkeitsentwicklung für Kinder. https://bing.com/search?q=Wie+kann+man+Kinder+f%c3%bcr+Technik+motivieren.

    10 Tipps für Eltern: So motivieren Sie Ihr Kind zum Lernen. https://www.scoyo.de/magazin/lernen/lerntipps-lernmotivation/tipps-eltern-so-motivieren-sie-ihr-kind-zum-lernen/.

    Kinder motivieren – so geht’s richtig! Persönlichkeitsentwicklung für Kinder. https://cw-starkekids.de/kind-motivieren/.

    Steigerung der Lernmotivation von Kindern: 10 Tipps – NETPAPA. https://www.netpapa.de/schule-und-lernen/lernmotivation-und-foerderung/.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  22. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Dunkle Wolken ziehen auf.

    „Wer nicht am Tisch sitzt, befindet sich auf der Speisekarte“ spiegelt die aktuelle Situation des Amateurfunks wieder.

    Wir, um die es eigentlich geht, lassen uns von einer kleinen Anzahl von Schreihälsen vorschreiben, was wir zu tun und tunlichst zu lassen haben. Das gilt für den DARC, genau wie für die BNetz Agentur, eine private Firma. Wir, sind an den Entscheidungsprozessen – die uns betreffen – überhaupt nicht beteiligt. Was wir noch tun dürfen ist zahlen, zahlen für Prüfungen, zahlen für die sich angeblich abnutzenden Frequenzen, zahlen, zahlen ,,,,,

    Das Amateurfunkgesetz vom 23. März 1949 wurde zuletzt am 15. Februar 2005 zur aktuellen Fassung zum Nachteil aller verändert. Leitlinien in Form von Gesetzen und Verordnungen sollen Rahmenbedingungen definieren und nichts mehr. Das alte deutsche Amateurfunkgesetz vom 4. März 1949 regelte die Voraussetzungen für die Teilnahme am Amateurfunkdienst und war für alle Zeiten völlig ausreichend.
    Immer mehr – schleichend – wurde uns aus der Hand genommen. Der Großteil der Amateure hat das nicht begriffen oder wollten das nicht begreifen, haben alles hingenommen und abgenickt. Nur einige Amateure wie Arno Weidemann, Nils Schiffhauer, Klaus Neumann, St. Ingbert u.v.a. – leider alle verstorben – haben mit Weitblick rechtzeitig auf die katastrophale Entwicklungen hingewiesen. Es waren einsame Rufer in der Wüste, die noch vom Rest der Amateurgemeinschaft angegiftet, beschimpft, nieder gemacht und auf dem Band ignoriert wurden. „Du A….. verlass meine Frequenz. Ich werde nicht mit Dir reden „!, das war vor einigen Tagen auf 7.2 MHz.

    Das enorme Machtgefalle im Hause der Amateure hatte zur Folge einer totalen Zersplitterung.
    Nur die Platzhirsche und deren Finanzkraft haben entschieden was gut und richtig für uns ist, während der Rest der schweigenden Masse sich an 59+30 beglückte. Kopf in den Sand. Das Ergebnis: Wir stehen auf der Speisekarte. Die dort oben benötigen unsere Ressourcen um zu überleben. Wir bezahlen sie, sie sind unsere Angestellten und nicht umgekehrt.

    Das Funkanlagengesetz (FuAG) regelt grundlegende Anforderungen an Funkanlagen sowie Informations- und Registrierungspflichten und setzt die Richtlinie 2014/53 der EU in deutsches Recht um. Wir FA sind von der Regelung – noch – ausgenommen. Nur, was maßt sich die EU an. Dieser Wasserkopf von Selbstbedienern – nicht mal demokratisch aufgestellt – schreibt uns Deutschen vor, was wir dürfen und was nicht. Politik ist auf dem Band verpönt und nicht gewollt, warum wohl?, obwohl gerade die Politiker, die nichts vom AmFunk versehen, uns ständig gängeln und bevormunden.
    Amateurfunk ist Versuchsfunkt mit allen Freiheiten am Basteln, Ausprobieren und Lernen. Ohne die Altvorderen aus unseren Reihen gäbe es keine technischen Entwicklungen und wir würden uns wohl noch mit Rauchsignalen verständigen. Nur aus der großen Masse kommt der Ideenreichtum und nicht von Wichtigtuern und Selbstdarstellern auf YouTube und Co..
    Gerade heute in der explodierenden Welt des KI können wir Amateure leicht auf der Speiskarte landen. Nur Fairness und gegenseitiger Respekt auf dem Band und untereinander sichert das Überleben des Amateurfunks, der so viel bieten kann – lebenslange Freundschaften über alle Grenzen hinaus – manchmal mehr als eine Ehe.

    Einigkeit macht Stark.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  23. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    HamSpirit, was ist das?

    HamSpirit ist unser Ehrenkodex, der auf gegenseitiger Unterstützung und gegenseitiger Achtung basiert. Schon 1928 hat Paul M. Segal den Begriff geprägt, es ist also nichts Neues. (The Amateur’s Code Paul M. Segal, W9EEA (SK) originally written in 1928).

    HamSpirit ist eine besondere Denke der FA`s, die den Austausch von Wissen und Erfahrungen in den Vordergrund stellt und das ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

    HamSpirit wird einem nicht in die Wiege gelegt, HS muss erlernt werden, denn es ist eine ganz bestimmte Geisteshaltung, ein besonderes Gedankengut zum Vorteil der Gemeinschaft, die sich weltweit vernetzt und Information und Inspiration für das gemeinsam ausgeübte Hobby, sowie praktische Anleitungen liefert.

    Grundprinzipien des HamSpirit:

    1. FA`s achten sich gegenseitig, pflegen einen einen freundlichen Umgang, teilen ihr Wissen und Erfahrungen miteinander mit, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

    2. Sie behandeln sich mit Respekt und halten sich an die Regeln und die ethischen Standards des Amateurfunks. Nachzulesen bei John Devoldere, ON4UN, und Mark Demeuleneere, ON4WW: Ethik und Betriebshinweise für den Funkamateur.

    3. FA handeln uneigennützig und helfen anderen.

    4. FA helfen beim Erlernen neuer Betriebstechniken, beim Bedienen von Geräten, dem Optimieren der Station und dem Aufbau einer optimalen Antennenanlage nach aktuellem Wissensstand.

    5. FA lernen durch den Gedankenaustausch und teilen ihr Wissen, um die Fähigkeiten der gesamten Gemeinschaft zu verbessern. Technische Kompetenz ist gefragt, nicht ein Nachplappern nach dem Motto: “ Woher weißt Du das? Ich weiß genau von jemanden, der mir das ganz genau erzählt hat“.

    6. HS fördert das Streben nach technischem Wissen.

    Wie uneigennützig Funkamateure handelten zeigt uns die Vergangenheit. Bevor die bürokratischen Behörden handeln konnten, haben Funkamateure ihre Kommunikations- Infrastrukturen in vielen Fällen bereit gestellt.
    Hier erinnere ich mich an die Sturmflut 1962 wo DJ7 Tante Frieda, Heiner Hahn, DJ4MQ Hans Kolbe, DJ6TM Werner Lafrenz u.a. aus Heide, tagelang die Kommunikation über die Funkamateure in Büsum wie DL3TB, DL3TBC, Fred und Barbara und den technischen Hilfskräften wie Seenotretter, THW, Feuerwehr und Deichgrafen gehalten haben, ohne die Büsum sicherlich total abgesoffen wäre. Alle Leitungen nach Büsum waren tot. Soll aber nicht heißen, dass Notfall Kommunikation vornehmliche Aufgabe der Amateure ist. Das ist Sache der Behörden.

    HamSpirit ist lebendiger Teil der Amateurfunkgemeinschaft und trägt zu ihrer Stärke und Zusammengehörigkeit bei. Ein Vorbild für unsere Jüngsten, soll der AmFunk blühen.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

    In diesem Beispiel zeigt sich der Ham Spirit durch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, den Respekt für einander und die technische Kompetenz. Die Funkamateure helfen sich gegenseitig, teilen ihr Wissen mit und tragen so zum positiven Gemeinschaftserlebnis bei.

    Was sagt Wiki dazu?

    Funkamateure sollen sich international dem Geist der Weltoffenheit, Technikbegeisterung, Toleranz, Menschlichkeit und selbstlosen Hilfsbereitschaft widmen. Ziel und Zweck des Amateurfunkdienstes ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung und Völkerverständigung. .

    Nach den Regeln des HamSpirit agieren die FA`s ungeachtet gesellschaftlicher Unterschiede . Es werden weder politische, religiöse, militärische noch kommerzielle Zwecke im Amateurfunkdienst verfolgt. Wobei der letzte Punkt inzwischen total aus der Mode gekommen zu sein scheint.

    Sucht man ein wenig im Internet, dann findet man:

    (1) Ham Spirit – Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Ham_Spirit.

    (2) Das Amateurfunk-Blog › HAMSPIRIT.DE. https://www.hamspirit.de/.

    (3) HOBBYFUNK.DE – Alles rund um’s Hobby ‚Funk‘. https://hobbyfunk.de/03_afu/hamspirit.php.

    (4) Shop › HAMSPIRIT.DE. https://www.hamspirit.de/shop/.

  24. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Ende des PC`s.

    Wer Win 11 verwendet, kennt sicherlich die Recall Funktion, die standardmäßig alle 5 Sekunden einen Snapshot deines Desktops erstellt und die Daten an MS sendet. Diese Momentaufnahmen werden durch KI analysiert, für Werbezwecke verwendet, sind in einer Cloud gespeichert und können jederzeit später aufgerufen werden.

    Das auf diese Weise der gesamte Rechner durchsucht und von der KI bewertet wird, ist anzunehmen. Der nächste Schritt wird dann sein, das der PC komplett von MS übernommen und gesteuert wird. Findet die KI dann Inhalte, die nicht dem aktuellen Mainstream entsprechen wird der alte PC abgeschaltet und unbrauchbar gemacht. Dann ist ein neuer Rechner auf KI Basis fällig oder man schaut in die Röhre.

    Es gibt bislang mehrere Möglichkeiten diese Recall auszuschalten.

    1. Gehe in die Einstellungen und Drücke die Tastenkombination „Windows + i“, um die Einstellungen zu öffnen. Klicke auf Datenschutz und Sicherheit und dann Recall & Snapshots. Stelle den Schalter bei Snapshots erstellen auf Aus.

    2. Drücke die Tastenkombination Windows + R, um das Ausführen-Fenster zu öffnen. Tippe gpedit.msc ein und drücke Enter, um den Gruppenrichtlinien-Editor zu öffnen. Öffne den Pfad: Benutzerkonfiguration / Administrative Vorlagen/Windows-Komponenten/Windows KI. Doppelklicke auf den Eintrag speichern von Momentaufnahmen für Windows deaktivieren und wähle Aktiviert aus.

    Starte Windows neu, um die Änderungen anzuwenden. Falls du die Recall-Funktion später wieder nutzen möchtest, kannst du sie einfach wieder einschalten.

    Ist sicherlich alles bekannt, nur manchmal dauert es doch recht lange bis der FA sich von alten Gewohnheiten trennt. Würde es dann noch Antennenanlagen mit Verlustbringern wie Balun u. Co. im aktiven Teil der Antenne und unsinnige Konstruktionen wie G5RV, ZS6BKW, Stromsummenantennen uva. geben?

    Dr. Walter Schau, DL3LH

    Im Netz findet man:

    (1) Windows 11: Recall deaktivieren (Dauer-Snapshots ausschalten) – GIGA. https://www.giga.de/tipp/windows-11-recall-deaktivieren-dauer-snapshots-ausschalten/.

    (2) How to disable Recall (AI timeline) on Windows 11 – Pureinfotech. https://pureinfotech.com/disable-recall-windows-11/.

    (3) Microsofts Recall läutet das Ende des Personal Computers ein. https://www.heise.de/meinung/Microsofts-Recall-laeutet-das-Ende-des-Personal-Computers-ein-9730298.html.

    (4) Windows Recall abschalten: So zeichnet Windows nicht mehr … – PC-WELT. https://www.pcwelt.de/article/2358332/windows-recall-abschalten-anleitung.html.

    (5) Recall: Wie Microsoft nach heftiger Kritik seine … – t3n. https://t3n.de/news/recall-microsoft-kritik-ueberarbeitet-1629215/.

    (6) Windows 11 24H2: Release-Vorschau wieder verfügbar, Recall entfernt. https://www.heise.de/news/Windows-11-Vorschau-auf-24H2-wieder-verfuegbar-ohne-Recall-9765488.html?wt_mc=rss.red.ix.ix.atom.beitrag.beitrag.

  25. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Warum sind heutige Funkamateure so Beratungs-Resistent?

    In unseren Anfängen nach dem Krieg haben wir staunend den wenigen Funkamateuren mit Militärgeräten wie dem Tornister Empfänger Berta gelauscht. Technik ohne Ende wurde da besprochen, Wir waren gierig auf das was dort gesagt wurde. Schule und Schulfunk war Nebensache, den Amateurfunkern, den Göttern der HF-Technik an den Lippen hängen, das war unser Leben.
    Daher nahm der Drang nach der Lizenz ungeheure Züge an, denn wir wollten unsere vielen Fragen zur Technik beantwortet haben. Natürlich hatten wir Technik Experten im Club M17 wie, Hans Kolbe DJ4MQ, Hans Herrmann HenzeDL3VB. Nur, Hans war Lehrer an der Mädchenchule Lüttenheid in Heide und Hans Herrmann, ein begnadeter Radiobastler, war Lehrer an der KFZ-Meisterschule. Die hatten enorm viel Wissen auf ihren Fachgebiet, nur was HF-Technik betraf war es angelerntes Wissen, völlig ausreichend für die Lizenz Prüfung, jedoch nicht ausreichend für alle Fragen, die wir hatten. Bücher von Diefenbach u. Co. lagen unter unserem Kopfkissen und nicht der Struwelpeter. Der Inhalt – wir verstanden fast nichts davon – wurde von uns „gefressen“.

    Also, auf nach Kiel – mit dem Fahrrad – über Rendsburg, über die Drehbrücke rein in die Katakomben der OPD, dem Hoheitsgebiet von Oberpostrat Illgut – mit Nickelbrille. Wir waren etwa 20 Prüflinge.
    „Walter komm mal vor und zeichne mir einen Hartley freischwingend und mit Quarz stabilisiert und erkläre die Funktion, wie funktioniert ein ECO, welche Gittervorspannung gilt für einen Verdoppler usw. usw. Vorher musste natürlich die Morseprüfung bestanden werden, Voraussetzung zur Zulassung zum Technikteil. Da hatte sich schon der Spreu vom Weizen getrennt und die Zahl 20 wurde auf die Hälfte reduziert. Postoberrat Ilgut hat selbst noch die Handtaste geschwungen und den Prüfungstext gegeben, den dann seine Handlanger mit Argusaugen ausgewertet haben. Höchstens 3 Fehler waren erlaubt beim Geben und Hören. So gingen die vielen Stunden der Prüfung schnell vorbei. Jeder kam mal an die Tafel.

    Als ich dann 54 die Lizenz Prüfung bestanden hatte, wurde mit Macht der Bau von Sendern betrieben. Natürlich haben wir vorher schwarz gefunkt, nur nicht mit eigenen Kisten. Schwarzfunken war prickelnd, weil die Überwachung in Itzehoe ständig mit den Peilkisten unterwegs war.
    Empfänger hatten wir schon lange vorher gebaut, denn es gab im DARC die DE-Prüfung mit Zertifikat direkt von Kiel, die nur bestanden werden konnte, wer einen Empfänger selbst gebaut hatte. Das waren OV1,1V1 u.a. bevor wir uns an den Superhet wagten. Schwieriger, denn es mussten Bandfilter gewickelt werden, ohne tiefe Kenntnisse über deren Funktion. Das Wissen der alten Ömer war dazu entscheidend und unerlässlich, denn ohne das wäre das Projekt Superhet sofort gescheitert.

    Nur, was ist heute?

    Man kauft einen Transceiver, deren Funktionen kaum noch einer versteht, man kauft einen Koppler und verlässt sich darauf, dass derjenige, der das Ding konstruiert hat Ahnung davon hatte und das das Ding auch funktioniert, man kauft eine Antenne ohne die Funktion zu verstehen und kauft eine Endstufe um mit 59+30 zu glänzen. Meine Oma sagte immer: Was man kaufen kann ist nichts Wert. Wie Recht sie hat, merkt man erst wenn SK zugeschlagen hat. Dann landen alle diese Sachen früher oder später im Müll. Während für uns die Müllhalde der Lieferant zum Bau von Sendern, Empfängern und NF-.Verstärkern war.

    Das was dem heutigen Funkamateur als Funkamateur noch bleibt ist die Antennenanlage, auf die am wenigsten Gewicht gelegt wird. Hier werden Balun u. Co eingepfriemelt, die außer Verlusten und Begrenzung der nutzbaren Funktions- Bandbreite nichts bringen.
    Balun 1 zu 49 – ohne Sinn und Verstand – 6 bis 10 dB Verlust – macht doch nichts – eine Endstufe muss her, einen Koppler mit Eingangs Balun – 6 bis 10 dB Verlust – macht nichts – eine Endstufe muss her, einen Koppler von Annecke ohne veränderliche Kopplung – 6 dB Verlust für die Sende- und Empfangsstrecke – machts nichts – eine Endstufe mit richtig Leistung aus Griechenland muss her. Mit einer Endstufe kann man ja viel besser hören, oder?
    PEP, EIRP, ERP für die meisten ein Buch mit sieben Sigeln und zugleich gesetzliche Grundlage für unser Hobby. Was man nicht versteht braucht auch nicht beachtet werden.

    Wie oft hört man: Ich bin mit meiner Anlage sehr zufrieden. Ich habe eine G5RV, ZS6BKW, W3DZZ, FD4 (oder andere Fehlentwicklungen) – einen 1 zu 9 Balun
    (mit mindesten 6 dB Verlust), eine Wireman (10 dB Verlust und mehr), eine Antenne aus NVA Material – hält ewig – 10 dB Verlust – macht doch nichts – eine Endstufe gleicht alles wieder aus.
    .
    Wie ist das möglich, dass heutige Funkamateure, die die Lizenz Prüfung ver-standen haben sollten noch solchen Unsinn verbreiten und sich nicht schämen öffentlich zu geben, dass sie keine Ahnung von HF-Technik haben.
    Klar, nicht jeder kann ein HF- Kenner sein, dafür ist ein Hobby, doch man könnte ja mal den HF-Fritzen über die Schulter schauen und deren Wissen anzapfen und vor allem umsetzen.

    Hoffen und Harren macht den Mensch zum Narren. Da schließe ich mich nicht aus.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  26. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    in einem Forum habe ich folgendes gelesen:

    Es geht um die Länge einer Antenne:

    Bei 80 m ist sie zu kurz, du kannst sie aber auf Resonanz bringen in dem du am Einspeisepunkt Spulen in Reihe schaltest.

    Bei 20 m ist sie zwar auch in Resonanz aber hochohmig, du brauchst dann eine Transformation wenn deine Quelle 50 Ohm ist.

    Bei 30 m ist sie zu lang, kannst sie aber durch
    Reihenschaltung mit Kondensatoren im Einspeisepunkt auf Resonanz bringen.

    Bei 21 m ist sie auch wieder in Resonanz und
    niederohmig.

    Danke für die Erklärung! Das ist also machbar, klingt aber aufwendig. Warum hat man diese Probleme nicht, wenn man mit einer Hühnerleiter und einem Antennentuner arbeitet?

    Es lohnt nicht den oben beschriebenen Quatsch richtig zu stellen.

    Nur, hier stellt der Frager die entscheidende Frage: Warum ist alles anders wenn man eine andere Antennenzuleitung verwendet. Das kann doch nicht sein, dass die Resonanz oder die Länge der Antenne von der Art der Speiseleitung abhängig ist?

    Ich zitiere in diesem Fall Einstein:

    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.

    Das Katastrophale ist nur, dass viele den o.g. Unsinn lesen und für richtig erachten.

    Für alle die sich mit Antennen befassen wollen: Man muss die Funktion einer Antenne nicht verstehen, will man damit Funkbetrieb machen.

    Eine Draht-Antenne hat als Funktion der Länge, des Drahtdurchmessers, des verwendeten Material, der Höhe über Grund, der Bodenbeschaffenheit, der kapazitiven Belastung durch die Umgebung und der Frequenz eine Impedanz Z mit Real- und Imaginärteil, wobei der Imaginärteil entweder kapazitiv, induktiv oder Null sein kann. Eine Drahtantenne hat eine natürliche Resonanz, wobei Resonanz – nur in diesem Fall – definiert ist, dass der Betrag der Impedanz als Funktion der Frequenz ein Minimum oder ein Maximum hat.
    Das Feld innerhalb und außerhalbe einer drahtgebundenen Antenne besteht aus einem reaktiven und einem strahlenden Anteil, mit total unterschiedlichen Eigenschaften, was das Verstehen der Funktion so schwer macht. Im Nahfeld der Antenne wirken beide Felder gleichzeitig, die frequenzabhängigen Feldkomponenten E, H sind vektoriell verknüpft.
    Das alles braucht man nicht zu wissen, denn man hat ja ein Stehwellenmessgerät – hoffentlich. Dann kann man an der Schnittstelle Senderausgang / Tuner immer auf VSWR = 1 abstimmen. Das gilt aber nur, wenn ein interner Tuner im Sender vor Sendebeginn auf die Quellimpedanz der Quelle eingestellt wurde. Ein VSWR Meter zeigt nur dann den richtigen Wert, wenn die Systemimpedanz des VSWR Meters mit der Quellimpedanz des Senders übereinstimmt.
    Hat man z.B. eine Röhren Endstufe, dessen Pi-Filter auf 50 Ohm Last berechnet wurde, muss diese vor Sendebeginn mit einem 50 Ohm Dummy Load auf maximale Ausgangsleistung abgestimmt werden. Diese Einstellung der PA darf dann nicht mehr verändert werden!!! (Entsprechendes gilt bei Transistor Endstufen). Hat das VSWR Meter auch eine Systemimpedanz von 50 Ohm, was meistens der Fall ist, dann zeigt das Meter den richtigen S-Wert an. Wird jetzt auf VSWR = 1 abgeglichen, dann und nur dann ist die gesamte Antennenanlage und der Sender fehlerfrei abgestimmt. Ob jetzt der größte Teil der direkt am Senderausgang gemessenen Wirkleistung auch die Antenne erreicht ist von der Dämpfung der verwendeten Systemkomponenten im System Antenne abhängig.
    Wie schon beschrieben findet auf der Zuleitung zu Antenne ein Wellenvorgang statt, ebenso auf der Antenne. Konzentrierte Bauteile wie Kondensatoren oder Induktivitäten beeinflussen zwar Strom- und Spannungsverlauf, sollten aber möglichst vermieden werden. Besonders Induktivitäten mit einer Güte von kaum höher 100 bringen nur Verluste und Verringern den Wirkungsgrad der Antennenanlage und der Antenne. Man kann leicht nachrechnen, dass 10 dB und mehr durch falsche Dimensionierung der Anlage in Wärme gewandelt werden. Eine Antennenanlage sollte daher immer berechnet und nicht durch Versuch und Irrtum hin gefummelt werden. Wie sonst kann man PEP und EIRP bestimmen???
    Wie gesagt, das braucht man alles nicht zu wissen. Wissen sollte man als interessierter Funkamateur nur welche Komponenten nicht in einer Antennenanlage verbaut werden dürfen. Wäre doch sinnvoll solche Fragen in den Fragenkatalog zur Lizenz Prüfung zu übernehmen, an Stelle der vielen wenige wichtigen.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

  27. Ergänzung zu meinem Beitrag vom 19. Juni d.J.

    Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Ich habe mir den Fragenkatalog zur Klasse N angesehen. Donnerwerter, was für Fragen dort im Mehrfach Auswahl Verfahren beantwortet werden sollen. Wer das zusammengestellt hat, hat viel, viel wertvolle Lebenszeit verschwendet – könnte von Brüssel sein.
    Da die Anzahl auf 4 vorgegebene Antworten begrenzt ist, kann jeder, der die Grundschule unfallfrei durchlaufen hat, die N-Lizenz wohl leicht bestehen. Nur, was hat das mit einer Prüfung zu tun, wenn man vorher weiß was gefragt wird?

    Beispiel VD113:
    Innerhalb welcher Frist MUSS der Inhaber
    einer Amateurfunkzulassung eine Änderung
    seines Namens oder seiner Anschrift bei der
    BNetzA schriftlich oder elektronisch anzeigen,
    auch wenn er KEINE Amateurfunkstelle besitzt,
    errichtet oder betreibt?
    A Unverzüglich nach der Änderung
    B Vor der Änderung
    C Innerhalb von 4 Wochen nach der Änderung
    D Spätestens 14 Tage vor der Änderung

    totale Überwachung. Wozu soll das gut sein? Das D im Rufzeichen ist doch Hinweis genug auf BRD oder auch Deutschland – die Anschriftenänderung dient wohl nur der Abzocke der Frequenz – ab – nutzungsgebühren, oder?

    Wie glücklich wären viele Prüflinge, wüssten sie vorher was genau gefragt wird. Das ging früher nur mit Bestechung – oder ist der Fragenkatalog deshalb eingeführt worden, weil die Prüfenden die Fragen selber nicht beantworten können?

    Wir wurden noch einer Amateur-Prüfung unterzogen, denn wir wurden von Prüfern ausgequetscht, die Profis waren und selber Ahnung hatten.

    Es wäre doch mal eine gelungene Neuerung für die TÜV- Prüfung: Man beantwortet im Vorfeld einen Fragenkatalog mit vorgegebenen Fragen und erhält so seine Plakette. Nur warum sind TÜV-Prüfer Meister ihres Faches mit bestandener Meister Prüfung? Selbst ein Elektrofahrzeug darf nur von einem qualifizierten Meister mit Zusatzprüfung – kostet ihm reichlich Geld – repariert werden.

    Wer sich mit einem N-Rufzeichen auf die Bänder wagt, der beweist doch nur, dass er den Fragenkatalog unfallfrei bearbeitet hat. HF-Technik und HamSpirit kann man nicht in 14 Tagen lernen. Das wären sinnvolle Aufgaben für Schule, Hochschule und die vielen Club`s.

    Das Ergebnis der Katalogauswahl ist dann der Unsinn, wie in meinem Beitrag vom 19. Juni d.J. aufgeführt oder auch der in den vielen YouTube Videos der Selbstdarsteller. Wenig bis keine Ahnung von dem sie reden – was für einen Buchautor der Untergang wäre: Ein Leuchtturm ist Arthur Kunze mit seinen Videos — klasse.

    Wozu also die N-Prüfung, als erleichterter Zugang zum Amateurfunk – wie immer schwadroniert wird? Mit ein bisschen mehr könnte man doch gleich die A-Prüfung machen, wo doch die Hürde der Morseprüfung gestrichen wurde. Auch E könnte entfallen – reine Geldmacherei.
    Mit Augenmerk auf Ft8 u. WSPR und einem 20 Watt China-SDR-Transceiver für wenig Geld würde das stundenlange Gesülze über die Ausbreitungs-Bedingungen, den Rapport und die Krankheiten entfallen. Man könnte wieder richtigen Amateurfunk machen und sich über Technik, Antennentechnik usw. austauschen und über Themen, die mathematisch auf festen Beinen stehen, bewiesen sind und keine unbewiesenen Meinungen. Meinungs-Unsinn gibt es doch schon genug, oder?

    Dr. Walter Schau

  28. Hallo Freunde des Amateurfunks.

    Funkamateure retten das Wattenmeer – Großer Knechtsand.

    Der zwischen Elbe- und Wesermündung in der Deutschen Bucht gelegene Gr. Knechtsand mit der Insel Neuwerk war in den
    70er und 80er Jahren Begierde für einen Ölhafen. Angedacht war es in Neuwerk einen Hafen zu bauen um den großen Tankern den weiten Weg über die lange, damals flache Elbe nach Hamburg zu ersparen.

    Unter der Leitung von Prof. Hans Oelke aus Peine wurde die ornithologische Lage auf dem Gr. Knechtsand untersucht, denn der Sand – bei Ebbe eine Größe von etwa 380 Quadratkilometern – hatte inzwischen internationale Bedeutung als Massen-Mausergebiet der europäischen Brandgans Populationen erlangt und diente Millionen von ihnen als Rückzugsgebiet während der Mauser.

    Für die mehrjährige, jeweils in den Sommermonaten statt findende, telemetrische Untersuchung der Brandgans Population wurden Funkamateure gesucht und gefunden, die bereit waren auf dem Knechtsand – 20 km vor der Küste – in einem primitiven Vogelwärter Holz Turm von wenigen Quadratmetern, in 10 m über Grund und in völliger Abgeschiedenheit von Außenwelt, unter primitivsten Bedingungen einige Wochen zu verbringen.

    Unter der Leitung von Hubertus Rathke, DC1OP, Bremen und seiner Frau Barbara, wurde eine Mannschaft zusammen gefunden die, die wasserdichten, Minisender im UKW Bereich und die rauscharmen Empfänger bauen konnten. Die 10 mW Sender mit angepasster Stabantenne wurden den Brandgänsen als Rucksack auf den Rücken geschnallt und so befestigt, dass sie nach der Betriebsdauer automatisch abfielen.
    Drei Peilstationen mit je 6 Personen wurden eingerichtet: Knechtsand Vogelwärter Turm, Spika-Neufeld Hafen, Turm der BW und Sahlenburg. Durch Kreuzpeilung wurde stündlich, rund um die Uhr in der Beobachtungszeit von 6 Wochen der Standort der einzelnen Brandgans gepeilt und in eine Karte eingetragen . Repräsentativ für die große Population der Brandgänse wurden 24 von ihnen mit Sendern bestückt, stündlich angepeilt und in einer Seekarte eingetragen.
    Das Vorhaben auf dem Sand hatte zwischenzeitlich solche Wellen geschlagen, dass wir von dem Tierfilmer Heinz Sielmann mit seinem Kamera Mann Kappel besucht wurden. Heinz hat das gesamte Vorhaben dann in dem NDR Film über die Nordsee verewigt – die bärtigen Gesellen waren wir.

    Es wurde bei jedem Wetter gepeilt. Wettersituation vom 21. – 23. August 1980. Großwetterlage: „Der tropische Wirbelsturm ‚Bonnie‘ wurde am 15.8.1980 auf der Position 16,5° N /39° W (ca. 900 Seemeilen westlich der Kapverden) auf Satelliten-Photos entdeckt. Bei konstanter Wassertemperatur um 27 ° C vertiefte ‚Bonnie‘ sich zum Hurricane (Maximale Windgeschwindigkeiten 264 kn) und zog 500 Seemeilen westlich der Azoren weiter nordwärts, bis er am 19.8.1980 die nordatlantische Frontalzone auf ca. 50 ° nördlicher Breite erreichte. Hier wurde ‚Bonnie‘ letztmals als Hurrikan eingestuft (maximale Windgeschwindigkeit noch 65 kn). Auf seiner Vorderseite floß tropische Warmluft nun in breitem Strom über den östlichen Nordatlantik nach Westeuropa. So stiegen die Temperaturen in der 500 mbar-Fläche in Brest auf minus 5° C an. Da gleichzeitig ein Sturmtief mit höhenkalter Luft von Island über die norwegische See ostwärts zog, ergab sich in der Frontalzone über West- und später Mitteleuropa ein starker thermischer Gradient. ‚Bonnie‘ zog rasch (über 50 kn ) ostwärts und erreichte am 21.8.1980 Norddeutschland, am Nachmittag Polen, wo es zu schweren Sturmschäden kam. Im gesamten norddeutschen Raum kam es beim Aufgleiten der Warmluft auf die hier lagernde Kaltluft zu ergiebigen Regenfällen. Die aus dem Hurrikan ‚Bonnie‘ entstandene Welle zog hart nördlich an Hamburg vorbei.

    Inzwischen sind Jahre vergangen. Die Turminsel, der Dünenkomplex sind der See zum Opfer gefallen, außer einer kleinen Komoren Kolonie auf dem Wrack „Dunja“ und natürlich die 3 Zielschiffe bei Meyers Pril, auf die in 50er Jahren die Engländer Bomben Abwürfe geübt haben.

    Wir waren zu sechst jeweils in den Sommermonaten auf dem Knechtsand Turm. Eine ausgesuchte Mannschaft unter einer der Leitung eines ganz besonderen Menschen – Prof. Hans Oelke, ausgezeichnet mit dem Verdienstorden am Bande der BRD.

    Nicht unerwähnt bleiben darf Günter Hasshagen, Elektromeister aus Nordholz, der uns mit seinem Segelboot Dunja zum Knechtsand gebracht und nach 6 Wochen, stinkend wie Iltisse, wieder abgeholt hat.
    Zwischenzeitlich hat er uns einmal in den 6 Wochen mit Trink-Wasser, Proviant und Bier versorgt. Frische Krabben gab es immer dann wenn die Fischer von Spika-Neufeld auf der Balje vom Fang zurück kamen. Morgens um 5 Uhr, ein Wink mit der Plastik Tüte und die Jungs steuerten uns an. Im tiefen Wasser – bis zu Hals stehend – wurde die große Tüte für 5 DM gefüllt und reichte uns für 2 Tage Bratkartoffeln mit frischen Krabben und Miracel Whip, gefunden morgens am Spülsaum.
    unser Einkaufen, Hier fand man alles was das Herz begehrt, denn damals haben die großen Dampfer, bevor sie nach Bremen oder Hamburg einliefen, alle alten Bestände über Bord geworfen, alles. Bier, Schnaps, Zwiebeln, Kartoffeln, Gemüse, Obst usw. alles was in Dosen oder Gläsern als Reste über Bord gegangen ist.

    Geblieben sind Freundschaften wie mit Alvin Koggen, der Erfinder der Krabben-Puhl-Maschine – unvergessen – und die Erinnerung mit dem Bewusstsein einer guten Tat als Funkamateur. Der Ölhafen wurde bis heute nicht gebaut.

    Dr. Walter Schau, DL3LH

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