Amateurfunk Prüfung

Infos zum Amateurfunk

Sobald man am Amateurfunkverkehr aktiv teilnehmen möchte (senden), benötigt man ein Amateurfunkzeugnis.
Seit dem 24.06.2024 gibt es die Möglichkeit eine relative einfache Prüfung – die s.g. „N“ Klasse abzulegen.
Damit ist ein einfacher Einstieg in den Amateurfunk möglich.

Man kann aber auch erst mal nur als SWL dem Amateurfunk lizenzfrei lauschen.
Als SWL kann man sich (muss aber nicht) beim DARC für einen kleinen Unkostenbeitrag registrieren lassen um z.B. am QSL Karten Austausch teilnehmen zu können. Infos dazu unter DARC
Hören kann man auch ohne Funkgerät kostenlos über einen WebSDR Server. (siehe https://www.dl2fbo.de/sdr-2/ )

Was ist ein Amateurfunkzeugnis und wofür brauche ich es?

Um auf den Amateurfunk zugewiesenen Frequenzen funken zu dürfen, benötigt man ein Amateurfunkzeugnis .(vergleichbar mit einem Führerschein beim Auto)

Dieses erhält man nach einer erfolgreich abgelegten Prüfung bei der BNetzA.

Welche Amateurfunkklassen gibt es?

Je nach Schwierigkeitsgrad gibt es drei verschiedene Amateurfunk Lizenzen.

Amateurfunk – Klasse N (Einsteiger-Klasse): (ab 6/2024): Inhaber einer Amateurfunkzulassung der Klasse N (Einsteiger-Klasse) dürfen im 70cm, 2mtr und 10mtr. Band mit 10 Watt EIRP zu funken.

Amateurfunk – Klasse E (Fortgeschrittenen-Klasse): Inhaber einer Amateurfunkzulassung der Klasse E
können Betrieb auf 4 Kurzwellenbändern bzw. Ultrakurzwellenbereich, 2 m, 70 cm und 3 cm mit einer zulässigen Ausgangsleistung von je nach Frequenzbereich zwischen 5 und 100 Watt machen.

Amateurfunk – Klasse A (Profi-Klasse): Inhaber einer Amateurfunkzulassung der Klasse A dürfen Funkbetrieb in allen für den Amateurfunkdienst ausgewiesenen Frequenzbereichen bis hin zur maximal zulässigen Sendeleistung durchführen.

Entwicklung der Amateurfunk Lizenzen

Verlauf der Amateurfunk Lizenzen
Quelle: DL2FBO.de

Die „N“ Lizenz ab dem 24.06.2024

Die Bundesnetzagentur ermöglicht es Amateurfunkern, eine neue „einfachere“ Funklizenz zu absolvieren – ab 24.06.2024. Die neue Klasse heißt „N“, die nächsthöhere ist „E“ und die höchste ist die Klasse „A“. Die Prüfung umfasst den gesamten Bereich der Vorschriften und des Funkbetriebes, nur der Block der Technik wurde reduziert. All dies ist in der AFuV der Bundesnetzagentur geregelt.

Die neue AFuV 2024 🤩 Sensation bei Klasse N

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Unterschiede der Lizenzen

Rechte mit N Lizenz
ab 6/2024
Rechte mit E-LizenzRechte mit A-Lizenz
UKW (VHF, UHF)nur auf 2m  und 70cmSenderechte auf 2m und 70cm, 13cm und 6cm HAMNET
(nicht auf 6m)
Senderechte auf allen Bändern
max. Sendeleistung10 Watt EIRP100 Watt750 Watt
KurzwelleSenderechte NUR auf 10mSenderechte auf 10m, 15m, 80m und 160m
(nicht auf 12m, 17m, 20m, 30m, 40m, 60m)
Senderechte auf allen Bändern
Funken im AuslandCEPT Entry Levelerlaubt in:
vielen europäischen Ländern und USA (nicht in Italien, Frankreich, Spanien)

[E-Lizenz entspricht der ‚CEPT Novice Radio Amateur Licence‘ = europäische Einsteiger-Lizenz]

alle anderen Länder: schwierig
[Nicht-CEPT-Länder]
erlaubt in:
Europa, USA, Australien, Kanada, Curacao, Israel, Niederländische Antillen, Neuseeland, Peru und Südafrika

[A-Lizenz entspricht der ‚CEPT Radio Amateur Licence‘ = europäische Lizenz]

alle anderen Länder: Gastlizenz
[Nicht-CEPT-Länder]

Ausbildungspaten

Wer sich dafür entschieden hat, die Amateurfunkprüfung anzugehen, sollte sich überlegen einen der ehrenamtlichen Ausbildungspaten zu kontaktieren. Die helfen einem bei fast allen Fragen weiter.

mehr Info’s unter: https://www.darc.de/der-club/referate/ajw/ausbildung/ausbildungspaten/

Ablauf Amateurfunkprüfung

Ablauf Amateurfunkprüfung

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Prüfungsfragen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) ist zuständig für die Fragen und die Prüfung. Hier die Prüfungsfragen für die einzelnen Amateurfunk Klassen:

test

INFO

In den Prüfungskatalogen ist (sweit nicht anders angegeben) die erste Antwort immer die RICHTIGE Antwort.
Bei der Prüfung werden die Antworten durcheinander angegeben.

In den Prüfungen werden ausschließlich Fragen aus diesen Katalogen verwendet.

Die schriftlichen Prüfungen werden mit Multiple-Choice-Fragebögen durchgeführt. Als Hilfsmittel sind ein Stift und ein nicht programmierbarer Taschenrechner ohne Textspeicher mitzubringen. Darüber hinaus dürfen nur die nachfolgend bei der Prüfung zur Verfügung gestellten weiteren Hilfsmittel benutzt werden:

  • Anlage 1 der Amateurfunkverordnung
  • Auszüge aus dem Bandplan der IARU für 2m und 70cm
  • Für den Prüfungsteil „Technische Kenntnisse“: eine Formelsammlung und Entwurfspapier für Berechnungen

Sonstige Unterlagen oder Notizblätter dürfen während der Prüfung nicht verwendet werden.

Um zur Prüfung für das Amateurfunkzeugnis zugelassen zu werden, muss man seinen Wohnsitz in Deutschland haben. Es gibt nach dem deutschen Amateurfunkgesetz (AFuG) keine Altersbeschränkung. Man braucht nicht deutscher Staatsangehöriger zu sein.

Übersicht der Prüfungsteile

PrüfungsteileZeit
[min]
Anzahl
Fragen
Nötige richtige
Antworten
Vorschriften (Prüfungsteil V)452519
Betriebliche Kenntnisse (Prüfungsteil B)452519
Technik für Klasse N (Prüfungsteil N)452519
Technik für Klasse E (Prüfungsteil E)452519
Technik für Klasse A (Prüfungsteil A)602519
gültig ab 24.6.2024

Für die Zusatzprüfung von der Klasse N nach E bzw. von der Klasse N oder Klasse E zur Klasse A ist nur der jeweilige Prüfungsfragebogen E oder E und A im Prüfungsteil Technik auszufüllen.
Für eine Amateurfunkprüfungsbescheinigung der Klasse N müssen die Prüfungsteile V, B und N bestanden sein.
Für eine Amateurfunkprüfungsbescheinigung der Klasse E müssen die Prüfungsteile V, B, N und E bestanden sein. Ein Prüfungsteilnehmer, der bereits eine Bescheinigung der Klasse N hat, muss die Fragebögen V, B und N nicht erneut ausfüllen.
Für eine Amateurfunkprüfungsbescheinigung der Klasse A müssen die Prüfungsteile V, B, N, E und A bestanden sein. Ein Prüfungsteilnehmer, der bereits eine Bescheinigung der Klasse E hat, braucht die Fragebögen V, B, N und E nicht erneut auszufüllen.
Ein Prüfungsteilnehmer, der bereits eine Bescheinigung der Klasse N hat, muss die Fragebögen V, B und N nicht erneut ausfüllen

Bundesnetzagentur

Anschrift des Dienstleistungszentrums Amateurfunkverwaltung

  • Erteilung von Amateurfunkzulassungen
  • Zuteilung weiterer Rufzeichen für Klubstationen und Ausbildungsfunkbetrieb
  • Organisation von Amateurfunkprüfungen Als Prüfungsstandorte sind die folgenden Standorte der Bundesnetzagentur möglich:
    Berlin, Dortmund, Dresden, Erfurt, Eschborn, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Reutlingen
  • Erteilung von Kurzzeitzulassungen
  • Zuteilung von Rufzeichen mit 1- oder 4- bis 7-stelligem Suffix für Klubstationen
  • Anerkennung ausländischer Amateurfunkgenehmigungen oder Prüfungsbescheinigungen
  • Amateurfunkzulassungen und Rufzeichenzuteilungen für Personal der Gaststreitkräfte
  • Rufzeichenzuteilungen zur Nutzung an exterritorialen Standorten
  • Zuteilung von Rufzeichen für fernbediente oder automatisch arbeitende Amateurfunkstellen gemäß § 13 Abs. 1 AFuV
  • Erteilung von Gestattungen und Rufzeichenzuteilungen gemäß § 16 Abs. 2 AFuV

Bundesnetzagentur Außenstelle Dortmund,
Alter Hellweg 56,
44379 Dortmund
Tel. 0231 9955 – 260
E-Mail: Amateurfunk@bnetza.de
Für Prüfungsangelegenheiten: Amateurfunkpruefung@bnetza.de

Bei einer der Außenstellen der Bundesnetzagentur legt man die Prüfung ab.
Anträge zur Prüfung sowie aktuelle Prüfungstermine erhält man auf Anfrage bei einer der Außenstellen. Hier ein Verzeichnis der Außenstellen der Bundesnetzagentur mit Amateurfunkverwaltung, die auch Amateurfunkprüfungen durchführen und weitere Auskünfte erteilen:

Ausbildungstandorte

Bundesnetzagentur in:

  • Augsburg, Morellstr. 33, 86159 Augsburg
  • Bonn, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn
  • Bremen, Benningsenstr. 3, 28205 Bremen Tel. 0421/43444-0
  • Göttingen, Bertha-von-Suttner-Str. 1, 37085 Göttingen
  • Karlsruhe, Kanalweg 90, 76149 Karlsruhe
  • Konstanz, Zur Allmannshöhe 27, 78464 Konstanz
  • Magdeburg, Kaiser-Otto-Ring 16, 39106 Magdeburg Tel. 0391/7380-0
  • Mainz, Canisiusstr. 21, 55122 Mainz
  • Münster, Hansaring 66, 48155 Münster Tel. 0251/6081-0
  • Saarbrücken, An der Trift 40, 66123 Saarbrücken

Druckschriften

wer Unterlagen in schriftlicher Form braucht, kann diese bei folgender Adresse (gegen Gebühr) anfordern:

Bundesnetzagentur
Außenstelle Leipzig
Druckschriftenversand
Max-Liebermann-Straße 63
04157 LEIPZIG
Telefon +49 341 999 6888
Telefax +49 341 999 6180

E-Mail: Druckschriften.Versand@bnetza.de

Anträge – Formulare – Infos

Alle wichtigen Anträge, Formulare und Info’s der BNetzA findet man hier:

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Frequenzen/SpezielleAnwendungen/Amateurfunk/start.html

Die wichtigsten Formulare habe ich direkt hier verlinkt:

Hinweis: Für die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst ist künftig ein separater Antrag nach erfolgreicher Prüfung zu stellen. Das entsprechende Formular erhält man separat.

Bundesnetzagentur Außenstelle Dortmund,
Alter Hellweg 56,
44379 Dortmund
Tel. 0231 9955 – 0
E-Mail: Amateurfunk@bnetza.de

Training – Lehrgänge zur Prüfungsvorbereitung

Es gibt eine neue Ausbildungsplattform des DARC www.50ohm.de welche momentan den aktuellen Stand (4/2024) der Ausbilung zum Funkamateur unterstützt.

Hier kann man einfach und kostenlos Übungen zur Prüfung durchführen.

Bei https://www.afup.a36.de kann man kostenlos ein Prüfungstraining für das Amateurfunkzeugnis absolvieren.

Online Lehrgang für Ausbilder von DJ4UF Eckert Moltrecht

Onlineausbildung für Blinde und Sehbehinderte

Ausbildungsorte

Ausbildungslehrgänge des DARC in deiner Nähe finden

Amateurfunk Ausbildung vor Ort
Amateurfunk Ausbildung vor Ort

Video Lehrgang

Von DL2YMR in Zusammenarbeit mit dem DARC

Lektion 01 - Videokurs Amateurfunk Klasse N

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Lektion 01 – Erste Schritte
00:00 – Erste Schritte
03:21 – Rufzeichen
04:18 – Internationale
Buchstabiertafel
09:04 – Betriebsabwicklung
13:26 – Das RST-System
18:40 – Ausbildungsfunkbetrieb
19:38 – Offene Sprache
20:12 – Funkverkehr nur mit Funkamateuren
20:59 – Gewerbliche Nutzung

Lektion 02 - Frequenz und Wellenausbreitung

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Lektion 02 – Frequenz und Wellenausbreitung
00:20 – Gleich- und Wechselspannung
03:08 – Frequenz
06:08 – Sinusschwingung
07:35 – Amplitude und Periode
08:34 – Funkwellen
09:48 – Wellenlänge
14:15 – Wasserfalldiagramm
18:39 – Frequenzspektrum
20:36 – Frequenzzuteilung
22:42 – Amateurfunkbänder
23:14 – Primärer und sekundärer Funkdienst
25:39 – IARU-Bandpläne
26:43 – IARU-Bandplan für 2 m
29:15 – IARU-Bandplan für 70 cm
29:48 – Wellenausbreitung
30:48 – Funkhorizont
31:44 – Troposphärische Inversionsbildung
32:56 – Sporadic-E
34:03 – Ionosphäre

Lektion 03 - Videokurs Amateurfunk Klasse N

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Lektion 03 – Amateurfunkstationen
02:58 – Personengebundene Rufzeichen
06:03 – Klubstationen
10:21 – Ausbildungsrufzeichen
12:18 – Remote Stationen
14:50 – Rufzeichenzusätze
20:21 – Besondere Anlässe
23:25 – Fernbediente und automatische Stationen
23:39 – Relaisfunkstellen
32:17 – Baken
37:09 – Linkstrecken
37:42 – Satelliten
42:02 – Exterritoriale Stationen
46:37 – Experimentelle Studien

Lektion 04 - Internationaler Funkbetrieb

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Lektion 04 – Internationaler Funkbetrieb
00:00 – 01 Internationaler Funkbetrieb
08:04 – 02 ITU-Regionen
08:52 – 03 DX
13:18 – 04 Funken im Ausland


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Lektion 05 – Modulation
00:00 – 01 Rauch- und Morsezeichen
04:37 – 02 Modulationsarten
05:44 – 03 Sprachsignale
10:07 – 04 Amplitudenmodulation (AM)
12:24 – 05 Einseitenbandmodulation (SSB)
14:33 – 06 Frequenzmodulation (FM)
17:52 – 07 Bandbreite
24:28 – 08 Modulationseinstellungen am Funkgerät

Lektion 06 - Digitale Übertragungsverfahren

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Lektion 06 – Digitale Übertragungsverfahren
00:00 – 01 Analog vs. Digital
00:50 – 02 Morsetelegrafie
02:36 – 03 Computersteuerung
05:56 – 04 Funkfernschreiben
11:55 – 05 Digital Voice

Lektion 07 - Betriebliche Abkürzungen

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Lektion 07 – Betriebliche Abkürzungen
00:00 – Start
00:19 – 01 Betriebliche Abkürzungen
04:35 – 02 Q-Schlüssel
13:03 – 03 Maidenhead Locator

Lektion 08 - Antennen und Leitungen

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Lektion 08 – Antennen und Leitungen
00:19 01 Antennen
01:29 02 Dipol-Antenne
05:08 03 Yagi-Uda-Antenne
06:09 04 Rundstrahlantennen
08:47 05 Endgespeiste Antennen (End-Fed)
09:14 06 Polarisation
10:52 07 Einbau KFZ
12:32 08 Übertragungsleitungen
14:48 09 Koaxialsteckverbinder
15:54 10 PL-Steckverbinder
16:08 11 N-Steckverbinder
16:37 12 BNC-Steckverbinder
17:09 13 SMA-Steckverbinder
18:09 14 Stehwellenverhältnis (SWR)
32:45 15 Personenschutz
34:13 16 Effektive Strahlungsleistung
35:19 17 Äquivalente isotrope Strahlungsleistung
36:28 18 Sendeleistung Klasse N
36:49 19 Anzeige ortsfester Amateurfunkanlagen
37:44 20 Standortbescheinigung
46:20 21 Potentialausgleich und Blitzschutz
47:19 22 Energieleitungen
48:04 23 Baurecht und Haftung

Lektion 09 - Transceiver

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Lektion 09 – Transceiver
00:00 – Start
00:10 – 01 Aufbau eines Empfängers
04:05 – 02 RIT
07:29 – 03 VOX
09:11 – 04 Squelch
10:49 – 05 Aufbau eines Senders
13:27 – 06 Ausgangsleistung
16:41 – 07 Dummy Load
18:08 – 08 Unerwünschte Aussendungen
20:04 – 09 Elektromagnetische Verträglichkeit
21:51 – 10 Störungen vermeiden
24:52 – 11 Störungen beim Empfang


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Lektion 10 – Logbuch und QSL Karten
00:00 – 01 Logbuch
03:01 – 02 UTC
05:55 – 03 QSL-Karten

Lektion 11 - Betriebsabwicklung

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Lektion 11 – Betriebsabwicklung
00:00 – 01 Pile-Up
03:25 – 02 Split-Verkehr
06:52 – 03 Contest
09:05 – 04 Fuchsjagd
10:30 – 05 SSTV
12:51 – 06 Notfunk

Lektion 12 - Spannungsversorgung

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Lektion12 – Spannungsversorgung
00:20 – 01 Elektrische Spannung
05:27 – 02 Elektrischer Strom
08:05 – 03 Gefahren durch elektrischen Strom
11:19 – 04 Netzgerät
15:59 – 05 Batterien und Akkus

Lektion 13 - Bauteile und Schaltkreise

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Lektion 13 – Bauteile und Schaltkreise
00:00 – Lektion 13 Intro
00:19 – Recht zum Selbstbau
06:38 – Leiter und Nichtleiter
13:13 – Stromkreis
19:21 – Spannungsmessung
25:47 – Strom messen
29:40 – Ohmsches Gesetz
32:06 – Widerstandsfarbcode
34:18 – Halbleiter
37:23 – Leistung
40:33 – Schlatzeichen und Bauelemente

Lektion 14 - Gesetze und Vorschriften

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Lektion 14 – Gesetze und Vorschriften
00:00 – 01 Internationale Vereinbarungen
04:59 – 02 Amateurfunkdienst
07:13 – 03 Amateurfunkstelle
09:36 – 04 Funkamateur
10:51 – 05 Zulassung
11:47 – 06 Anschrift und Änderung
12:19 – 07 Gebühren und Beiträge
13:17 – 08 Fernmeldegeheimnis und Abhörverbot
16:05 – 09 Verstöße und Folgen

Software zum Lernen

Technisches Rechnen für Funkamateure
Dieser Rechenkurs führt vom einfachsten Schulstoff bis zu den Dingen, die helfen sollen, die Funktechnik mathematisch zu verstehen. Um wirklich jeden „abzuholen“ egal wie viel von „damals“ inzwischen verschüttet ist. Zum anderen gibt es Verweise auf weiterführende Themen im Bereich der Mathematik für alle, die es genauer wissen wollen.

Android

50Ohm https://play.google.com/store/apps/details?id=de.darc.fuenfizigohm&pcampaignid=web_share&pli=1

Funktrainer https://play.google.com/store/apps/details?id=de.hosenhasser.funktrainer&hl=de

Termine zur Amateurfunkprüfung

https://www.bundesnetzagentur.de/amateurfunk-termine.html

Gebühren

  • für die Prüfungsabnahme fallen ca. 70 – 110 € an
  • Bei bestandener Prüfung eine Gebühr von ca. 70 € für die Zuteilung des Rufzeichens und die Ausstellung der Lizenz­urkunde
  • An jährlichen Kosten erhebt die Bundesnetz­agen­tur einen Frequenznutzungsbeitrag von ca. 4-7 € plus einem EMV-Beitrag von ca. 21-25 € pro Jahr. Die Beiträge werden jedes Jahr neu festgelegt.

Die genauen Kosten entnimmt man der Gebührenordung der BNetzA.

Siehe auch Amateurfunk Gebühren

Optional kann man einem Verein beitreten z.B. DARC mit einem Jahresbeitrag von ca. 105 €.
Es gibt natürlich auch noch andere siehe LINK

Schritte vom Interessent bis zum Funkamateur – Quickinfo

1. In der BRD musst man eine Amateurfunkprüfung ablegen. Die Prüfung besteht aus technischen, rechtlichen und praktischen Fragen.

2. Es gibt nach dem deutschen Amateurfunkgesetz (AFuG) keine Altersbeschränkung.

3. Nach bestandener Prüfung erhälst du die Genehmigung durch die BNetzA und dein Rufzeichen.

4. Willst du nach bestandener Prüfung den Sendebetrieb an einem festen Standort (Zuhause) aufnehmen, musst du vorher eine Selbsterklärung abgeben, die präzise Informationen über die Funkanlage enthält. Für Mobile- und Handfunkgeräte brauchst du das nicht.
Jede Veränderung der stationären Funkanlage, die die abgestrahlte Leistung EIRP betrifft, erfordert eine neue Betriebserlaubnis.

5. Alle Komponenten der Funkanlage müssen den technischen Anforderungen des VDI sowie dem des aktuellen Amateurfunkgesetzes emtsprechen.

6. Die Nichteinhaltung wird mit einem Bußgeld geahndet. Die Anlage wird kotenpflichtig außer Betrieb gesetzt.

Da die Selbsterklärung sehr viel Wissen benötigt, ist es ratsam einen Experten bzw. erfahrenen Funkamateur zu kontaktieren.
Quelle: DL3LH – Walter – modifiziert von DL2FBO

Prüfung bestanden!

Und wie geht es jetzt weiter?

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Amateurfunkprüfung! Das ist ein aufregender Schritt. Hier sind einige Tipps, wie es nach der Prüfung weitergehen kann:

  1. Erhalte deine Lizenz: Nach erfolgreicher Prüfung erhältst du in der Regel deine offizielle Amateurfunklizenz. Stelle sicher, dass du alle erforderlichen Schritte unternimmst, um deine Lizenz zu erhalten.
  2. Rufzeichen zuweisen lassen: Nachdem du deine Lizenz erhalten hast, wird dir ein individuelles Rufzeichen zugewiesen. Dieses Rufzeichen ist deine eindeutige Kennung im Amateurfunk.
  3. Einsteigerfreundliche Frequenzen erkunden: Als Neuling ist es ratsam, sich auf einsteigerfreundlichen Frequenzen umzuhören. Hier kannst du andere Funkamateure kennenlernen, Fragen stellen und Erfahrungen sammeln.
  4. Fange klein an: Beginne mit einfachen Projekten und Experimenten. Du könntest zum Beispiel eine einfache Drahtantenne bauen oder dich mit verschiedenen Betriebsarten wie SSB, CW oder digitalem Modus vertraut machen.
  5. Nimm an Amateurfunkveranstaltungen teil: Schließe dich lokalen Amateurfunkgruppen an oder nimm an Amateurfunkveranstaltungen teil. Dies ermöglicht es dir, mehr Erfahrungen zu sammeln, Wissen zu teilen und Kontakte in der Amateurfunk-Community zu knüpfen.
  6. Schließe dich Online-Gemeinschaften an: Es gibt viele Online-Foren, Gruppen und soziale Netzwerke, in denen Funkamateure ihre Erfahrungen austauschen, Fragen stellen und Wissen teilen. Dies könnte eine gute Möglichkeit sein, mehr über die Praxis des Amateurfunks zu erfahren.
  7. Weitere Lizenzklassen erkunden: In einigen Ländern gibt es verschiedene Klassen von Amateurfunklizenzen, die unterschiedliche Privilegien und Verantwortlichkeiten haben. Erkunde die Möglichkeiten für fortgeschrittenere Lizenzklassen, wenn du weiter in das Hobby einsteigen möchtest.
  8. Bildung und Schulung fortsetzen: Der Amateurfunk bietet eine breite Palette von Themen, von Technik und Elektronik bis zu Kommunikation und Notfallvorsorge. Setze deine Bildung fort, indem du Bücher liest, an Schulungen teilnimmst oder Online-Ressourcen nutzt.
  9. Teilnahme an Notfallübungen: Viele Amateurfunkgemeinschaften beteiligen sich an Notfallübungen und unterstützen lokale Rettungsdienste. Dies bietet nicht nur die Möglichkeit, deine Fähigkeiten zu nutzen, sondern trägt auch zur Gemeinschaft bei.
  10. Spaß haben und experimentieren: Der Amateurfunk ist ein vielfältiges Hobby. Experimentiere mit verschiedenen Antennen, Betriebsarten und Technologien. Der Spaß steht im Vordergrund!

Denke daran, dass der Amateurfunk eine lebendige Gemeinschaft ist, und es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und zu lernen. Genieße die Reise und erkunde die faszinierende Welt des Amateurfunks!

Top 10 Aufgaben nach der Prüfung

TOP 10 Aufgaben nach der Amateurfunkprüfung

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Welche Geräte sollte ich mir zulegen?

Die Auswahl der Geräte im Amateurfunk hängt stark von deinen Interessen, deinem Budget und deinen Zielen im Hobby ab. Hier sind einige grundlegende Geräte, die für den Einstieg in den Amateurfunk nützlich sein könnten:

  1. Funkgerät/Transceiver: Das Herzstück deiner Ausrüstung. Wähle einen Transceiver, der zu deinen Bedürfnissen passt, basierend auf den Frequenzbändern, Betriebsarten und Funktionen, die du erkunden möchtest.
  2. Antenne: Eine gute Antenne ist entscheidend für eine effektive Kommunikation. Die Art der Antenne hängt von deinen räumlichen Gegebenheiten ab. Drahtantennen, Vertikalantennen oder Richtantennen sind gängige Optionen.
  3. Stromversorgung: Stelle sicher, dass du über eine zuverlässige Stromversorgung verfügst, sei es durch ein Netzteil, Batterien oder Solarenergie.
  4. Messgeräte (