Eigenbau Antennen

we love it on the air

Viele Funkamateure bauen ihre Antennen selbst.

Auf ein paar gehe ich in meinen Beiträgen genauer ein:

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:EME-Gruppenantenne.jpg

grundlegende Informationen zum Antennenbau

https://www.dl2fbo.de/rund-um-die-antenne/

https://de.wikihow.com/Baue-verschiedene-einfache-Amateurfunk-Antennen

Hier eine Übersicht von gebräuchlichen Antennen

Balun

Balun

https://de.wikipedia.org/wiki/Balun

Yagi-Uda-Antenne

https://de.wikipedia.org/wiki/Yagi-Uda-Antenne

HB9CV-Antenne

HB9CV

https://de.wikipedia.org/wiki/HB9CV-Antenne

HB9XBG-Antenne

https://de.wikipedia.org/wiki/HB9XBG-Antenne

Helix-Antenne

https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelantenne

Reginald Louis Varney

https://de.wikipedia.org/wiki/Reginald_Louis_Varney

Quad-Antenne

https://de.wikipedia.org/wiki/Quadantenne

W3DZZ-Antenne

Eingenbau Antennen

https://de.wikipedia.org/wiki/W3DZZ-Antenne

Gegengewicht (Funktechnik)

https://de.wikipedia.org/wiki/Gegengewicht_(Funktechnik)

Die optimale Antennenanlage für KW

HB9AWJ hat einen tollen Beitrag „Symmetrischer Antennenkoppler“ veröffentlicht (welche nochmals 05/2024 neu überarbeitet wurde) mit dem Ziel: „Optimierung, Minimierung der Verluste“ bei der Antennenanpassung unter Verwendung eines symmetrischen Antennenkopplers ohne Balun.
Vielen Dank für die tolle Unterstützung von Walter DL3LH der mich auf diesen Beitrag hingewiesen hat. (siehe weiter unten)



Lesezeit ca.: 1 min. - geändert am: 17.05.2024 um 12:26 Uhr - ID: 2498

4 Kommentare

  1. Hallo Freunde des Amateurfunks, die nicht alles glauben was so verbreitet wird.
    Bekanntlich braucht der Funkamateur eine funktionierende Antennenanlage, bestehend aus Anpassnetzwerk, Zuleitung und dem eigentlichen Strahlteil, dass die Transformation an die HF-technischen Bedingungen des freien Raumes ermöglicht. Aus Unkenntnis der HF-technischen Zusammenhänge wurden dunnemals im Amateurbereich Gebilde wie G5RV, W3DZZ, FD4 u.a, ohne Sinn und Verstand propagiert und von ahnungslosen FA`s gierig als „Wunder HF-Schleudern“ verbreitet. Eine einfache mathematische Berechnung der Antennenalge als Ganzes hätte die Eignung dieser Gebilde schnell verworfen. Heute, wo KI die Welt beherrscht, dürfte es sich doch auch unter den ewig Gestrigen allmählich rumgesprochen haben, dass o.g. Gebilde völliger Unsinn sind. Nur mal einen schwachen Seitenblick auf kommerzielle Antennen-Entwicklungen wagen, kann nicht schaden. Die haben nämlich, seit über 100 Jahren, Ahnung von HF-Technik und verwenden sicherlich o.g. Aggregate nicht mal versuchsweise. Wie kann es also sein, dass heute immer noch o.g. Gebilde Verwendung finden oder überhaupt als Strahlteil, fälschlicherweise als Antenne bezeichnet, hofiert und betrachtet werden? Zur Ehrenrettung; es gibt auch Lichtblicke in früheren Entwicklungen wie z.B. die HB9CV, die Groundplane, den Sperrtopf uva – geniale und gelungene Anwendungen. Siehe dazu den Beitrag über „Antennen Übersicht“.

    Dr. Walter Schau,DL3LH
    @

  2. Ergänzung zu meinem Beitrag vom 11. Januar:
    Ich bekomme ständig Anfragen per E-Mail zu Rothammels Antennenbuch. Da ich nicht jede Mail einzeln beantworten will versuche ich es auf diesem Wege – wenn Conny diesen Kommentar freischalten sollte.
    Für uns Newcomer, damals, war der Rothammel unsere Antennen-Bibel schlechthin. Vor der Planung einer Antenne war der erste Griff immer der Rothammel aus der DDR, ein großartiges Nachschlagewerk mit wenigen Seiten.
    Eine großartige Leistung dunnemals. Nur heute? Heute will der Amateur auf mehreren Frequenzen und vielen Bändern QRV sein. Damit scheidet Koaxkabel als Antennenzuleitung bis ins 10 m Band, wegen der großen Verluste durch ein von
    1 abweichendes VSWR am Speisepunkt der Antenne, völlig aus. Natürlich bestimmen auch die physikalischen Eigenschaften der verwendeten Komponenten, wie die frequenzabhängige Dämpfung der Zuleitung die Verluste mit, doch diese sind nur in geringem Maße beeinflussbar, wie durch Wahl des passenden Welleneiderstandes der Zuleitung, usw. Nur heute ist diese „Antennenbibel“, auf die immer noch Bezug genommen wird, nicht mehr adäquat, weil nur noch ein kleiner Teil des Inhaltes mit heutigem Wissen über die Funktion einer Antenne bzw. Antennenanlage stimmig ist. Heute hat man endlich begriffen, dass die „‚Antenne“ am Sender-Ausgang beginnt. Der Rothammel gehört daher in das Regal „Geschichte des Amateurfunks“, wie die von unserem geschätztem Funkfreund aus alten Tagen, Wolfram „Felix“ Körner
    (* 1920; † 5. Oktober 1998) ein begnadeter Autor, Verleger und FA mit dem international beachteten Rufzeichen DL1CU. Sein Büchlein ist, aus meiner Sicht, ein Muss für jeden, der sich mit Amateurfunk beschäftigt oder beschäftigen will.

    Ein besonderen Dank an Conny für die vielen Stunden zur Erstellung dieser Seite und der ständigen Pflege.

    73, Dr. Walter Schau, DL3LH

  3. Hallo Freunde des Amateurfunks. Hier ein wichtiger Hinweis:

    Wer Wert auf eine optimale Antennenanlage im Kurzwellen-Bereich legt, sei auf den Beitrag von HB9AWJ hingewiesen.
    Jürg hat seine Antennenanlage bzgl. der Verluste optimiert und ausführlich beschrieben sowie praktisch verwirklicht. Die Besonderheit ist das Fehlen eines Balun, der selbst bei bekannten Antennenkopplern für den Markt der Funkamateure immer noch favorisiert wird. Eine optimale Antennenanlage braucht keinen Balun, der nur zusätzliche Verluste bringt und den Nutz-Frequenzbereich drastisch einengt. Es gibt keinen vernünftigen Grund für einen Balun in einer Antennenanlage.
    Seine Abhandlung ist im Netz zu finden unter: Swiss Shortwave Radio Station HB9AWJ: „Symmetrischer Antennenkoppler“ mit dem Ziel: „Optimierung, Minimierung der Verluste“ bei der Antennenanpassung unter Verwendung eines symmetrischen Antennenkopplers ohne Balun.

    73 Walter, DL3LH

  4. Hallo Freunde des Amateurfunks. In Ergänzung zum Beitrag von HB9AWJ tritt immer wieder die Frage nach dem VSWR auf der Doppelleitung auf. Dazu nutzt man ein Selbstbau VSWR-Meter für Zweidrahtleitungen, beschrieben und berechnet unter „Antennen & Co.“- s.o. oder käuflich bei MfJ.
    Das VSWR auf der Zweidrahtleitung ist ausschließlich abhängig vom VSWR am Übergang Leitung zur Antenne und hat hier, am oberen Ende der Leitung, den schlechtesten Wert. Je nach Dämpfungswert a der Leitung wird, zum Sender hin das VSWR immer besser. Es kann nur durch die Wahl des Wellenwiderstandes und der Leitfähigkeit des verwendeten Draht-Materials verbessert werden. Nur, nur das schlechtere VSWR bestimmt die Verluste längs der Zweidrahtleitung. Als Voll-Material kommt nur Kupfer oder Alu mit ausreichendem Drahtdurchmesser in Frage – siehe „Kupfer oder Alu im Antennenbau“. Litzen oder ähnliche Konstruktionen mit Stahlanteil wie BW-Feldkabel o.ä. erhöhen die Verluste der Zweidrahtung bis fast nichts mehr von der teuer erzeugten HF-Leistung übrig bleibt. 6 dB sind schnell vorhanden und zwar nur eine S-Stufe, kaum bemerkbar, jedoch wird die abgestrahlte Leistung auf 1/4 reduziert und 3/4 in nutzlose Wärme gewandelt.
    Einfacher ist der Test auf Symmetrie, der mittels einfacher Fahrrad Lämpchen oder mit HF-Stromwandlern immer durchgeführt werden sollte. Fügt man die Lämpchen in jedes Bein der Zweidrahtleitung vorübergehend ein, kann bei kleiner Senderleistung und brauchbarer Symmetrie die gleiche Helligkeit mittels Fettfleck-Technik oder ungefähr durch einfache Sichtung beobachtet werden. HF-Stromwandler brauchen nicht entfernt werden und sind natürlich die elegantere Methode. Wie die Praxis zeigt ist keine Antennenanlage wirklich symmetrisch. Asymmetrisch belastete Zweidrahtleitungen strahlen unkontrolliert HF-Energie ab.
    Am senderseitigen Ende der Leitung erfolgt die Leistungsanpassung an die heute üblichen 50 Ohm der Sender/Transceiver dann mittels eines symmetrischen LC, CL, oder CC-Kopplers, ohne die Antennenanlage mittels eines Balun zu verschlimmbessern. Werden andere symmetrische Koppler Typen wie CLC- oder Collins Filter verwendet, muss mit einem HF-Stromwandler der Strom in der Zweidrahtleitung gemessen werden. Die richtige Einstellung dieser in der Abstimmung mehrdeutigen Anpassnetzwerke erfolgt dann auf maximalen HF-Strom – siehe dazu die „Zweidrahtleitung als Wellenleiter“. Wie in o.g. Beiträgen beschrieben ist eine Zweidrahtleitung mit Wellenwiderständen von mindestens 450 Ohm oder höher zu wählen. Wellenwiderstände > 600 Ohm sind mechanisch kaum realisierbar, weil der Abstand Leiter/Leiter zu groß wird und der vergrößerte Abstand den „Matched Line Loss ML“ nur unwesentlich verkleinert. Genau genommen ist das VSWR, wählt man den Wellenwiderstand etwa bei 600 Ohm, auf der Zweidrahtleitung von geringem Interesse, wenn mit einem normalen VSWR Meter das VSWR am Sender-Ausgang auf VSWR=1 eingestellt wird. Dann gilt auf dem Weg bis rauf zur Antenne an jeder Schnittstelle konjugiert komplexe Anpassung. Nur bei Anpassnetzwerken vom Typ LC, CL oder CC garantiert dann diese Einstellung minimale mögliche Verluste in der gesamten Antennenanlage. Bei den in der Einstellung mehrdeutigen Netzwerken kann nur über den HF-Stromwandler eine Einstellung auf maximalen Strom gefunden werden. Siehe dazu „Das Pi-Filter mit Verlusten“ oder „Einstellung eines T-Netzwerkes“.

    vy 73 Walter, DL3LH

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