SPI

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SPI steht für „Serial Peripheral Interface“, was auf Deutsch „Serielles Peripherie-Interface“ bedeutet. Es handelt sich um eine serielle Kommunikationsschnittstelle, die in elektronischen Geräten und Mikrocontroller-Anwendungen verwendet wird, um Daten zwischen einem Hauptcontroller (Master) und verschiedenen Peripheriegeräten (Slaves) auszutauschen.

SPI arbeitet in der Regel mit einer Master-Slave-Konfiguration, wobei der Master die Kommunikation initiiert und steuert. Es werden normalerweise vier Leitungen verwendet:

  1. SCLK (Serial Clock): Taktleitung, die die Datenübertragung synchronisiert.
  2. MOSI (Master Out Slave In): Leitung, über die der Master Daten an den Slave sendet.
  3. MISO (Master In Slave Out): Leitung, über die der Slave Daten an den Master sendet.
  4. SS/CS (Slave Select/Chip Select): Leitung, die vom Master verwendet wird, um den gewünschten Slave auszuwählen.

SPI ermöglicht eine schnelle und effiziente serielle Datenübertragung zwischen mehreren Geräten. Es wird oft in Anwendungen wie Sensoren, Speichern, Display-Treibern und anderen Peripheriegeräten eingesetzt, bei denen eine schnelle Datenübertragung und -steuerung erforderlich sind.

Lesezeit ca.: 1 min. - Erstellt am: 20.08.2023 - ID: 5478

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